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Tequila_11
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Anmeldedatum: 11.04.2017
Beiträge: 5623

BeitragVerfasst am: Di Jun 09, 2026 7:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Detlev von Liliencron

„Einen Sommer lang“

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen,
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verbogen nieder
In die Stirn gedrückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn;
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmalerGang;
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.
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dersenior
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Beiträge: 829

BeitragVerfasst am: Do Jun 11, 2026 2:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischen Rosenbusch und Hecken
führt ein schmaler Gang,
früher wollte man sich necken,
heute sucht man die nächste Bank.

Sie lächelt süß wie junge Mädchen,
er denkt: „Die wär' schon fein.“
Dann zieht er schnell sein Brillenkästchen,
und schaut erst mal hinein.

Früher sprach man von der Liebe,
von Sehnsucht und Verstand,
heute geht's um neue Hüften
und den Blutdruck allerhand.

Doch eines hat sich nie verloren,
das Flirten – welch ein Glück!
Nur braucht man heute etwas länger
bis zum ersten Schritt zurück.

von mir , mit Hilfe ein paar Gläser Wein Smile
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Tequila_11
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Anmeldedatum: 11.04.2017
Beiträge: 5623

BeitragVerfasst am: Do Jun 11, 2026 4:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Alkohol

Selbst unsre Oma wusste schon,
im Zweifel hilft "Mariakron"!
Sie reibt das Knie sehr gern vorm Tanz
mit "Branntwein" ein vom ollen Franz.

Ist sie nervös und schläft schlecht ein,
hilft "Klosterfrau" ihr ungemein,
Melissengeist (zehn Tropfen nur)
bringt Oma wieder in die Spur.

Sie trinkt nach Kottelet mit Möhrchen
als Nachtisch gern mal ein "Likörchen",
auch Schnaps erhöht die Heiterkeit,
dann steht ein "Williams Christ" bereit.

Derweil die Oma Obst genossen,
hat Opa Weinbrand eingegossen.
Der "Asbach-Uralt" -welch‘ Aroma-
hilft Opa locker auf die Oma.

Den Alkohol gibt’s meist in Flaschen,
für Kinder ist das nichts zum Naschen.
Das Baby quiekt ganz ohne Frust
saugt’s wie bisher an Muttis Brust.

Auch unsre Jugend sollte meiden,
sich früh am Alkohol zu weiden,
weil das Gehirn sehr schnell verödet
und man ist schon sehr jung verblödet.

Beachte stets!: In Bellos Näpfchen
wirkt Alkohol grad wie ein Zäpfchen.
Er jault und flieht mit einem Satze
in Richtung Garten, wie Schmitz‘ Katze.

Dort wackelt er mit seinen Ohren,
der Schweiß dringt ihm aus allen Poren
und Bello schwer nach Atem ringt,
wenn er beschwipst das Huhn bespringt.

Dem guten Huhn schmerzt das Popöchen,
drum trinkt es schnell ein "Piccolöchen".
Der Leser ist mit mir im Konsens:
„Ich gebe zu, der Reim ist Nonsens!“

Ist man dem Alkohol verfallen,
dann kann man oftmals nur noch lallen.
Der Blick der Augen, er wirkt glasig,
und das Gestammel scheint recht phrasig.

Ein Chef, ansonsten sehr moralisch,
im Vollrausch wird er animalisch,
dann greift er gern an manchen Po,
die Damen flüchten sich aufs Klo.

Er spielt auch „Hasch mich“, dieser Wüste,
begrapscht auch gern der Damen Brüste.
Am nächsten Tag weiß er nichts mehr,
es plagt ein Blackout ihn zu sehr.

Im Rauschgefühl, da kann es sein,
man schlüpft in fremde Rollen rein.
Der brave Hausmann -sonst devot-
wird dominant und zum Despot.

Am nächsten Morgen ist’s vorbei
mit dieser Übeltäterei,
dann ist ihm schlecht, dem armen Vater,
er wird bestraft durch einen Kater.

Der Pfarrer, der singt hin und wieder
in seiner Stube schmutz’ge Lieder,
wenn er zu viel vom "Messwein" trank,
bevor er in den Sessel sank.

Der Herrgott wird es ihm verzeih’n,
denn einst da schärfte er ihm ein,
ein guter Wein gehört zur Wandlung,
es sei zudem ´ne heil’ge Handlung.

Der Postmann, Alfons Schneidereit,
glänzt meist durch Zuverlässigkeit.
Im Monatsturnus spielt er Skat
und wandelt dann auf schmalem Grat.

Denn unser Postmann hat ein Faible
für Flaschen voller "Küstennebel",
dazu fünf "Uzo" und sechs "Bier",
so geht es morgens bis um vier.

Er fährt nach Hause im Gewitter
und trinkt sich noch ´nen "Magenbitter",
weil sein Gedärm im Bauche zwickt
und ihn beim Fahrradfahren drückt.

Am nächsten Tag -der Schädel dröhnt-
wird er vom Chef gleich zugeföhnt.
Der hat den Alkohol gerochen,
derweil der Postmann sich erbrochen...

…auf alle Briefe (welch‘ Gebahren),
die heut‘ noch auszutragen waren.
Sie werden morgen zugestellt
mitsamt dem Duft der weiten Welt.

Dem Alkohol frönt auch Herr Krause,
dies meist in seiner Mittagspause.
Nach vier, fünf "Bier" ist Krause klar,
dass er noch sicher Auto fahr‘.

So gegen zwei, vielleicht auch später,
setzt Krause sich (er ist Vertreter)
in seinen Mazda wohlgemut,
das Mittagsbierchen tat ihm gut.

Trinkst du vom Alkohol-Gesöff,
dann fahre lieber nicht Töff-Töff !
Herr Krause einen Pfeiler rammt,
das letzte Wort war ein: “Verdammt!“

Wenn die Probleme dich nur stressen,
willst du mit Alkohol vergessen.
Doch nüchtern Mensch, oh denke d’ran,
steh´n die Probleme wieder an!

Kurzum, man ist nicht Herr der Lage,
wenn man benebelt alle Tage.
Der Leber tut es auch nicht gut
mit zu viel Alkohol im Blut.

Wenn die Zirrhose sie zerstört,
bist du im Nachhinein empört,
es gilt jedoch unweigerlich:
„Promille sind nicht förderlich!“

Sabine Fischer
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Do Jun 18, 2026 8:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Als Salben noch im Küchenschrank standen🧴

Es gab eine Zeit, da war eine Salbe kein Produkt aus der Drogerie, kein Etikett mit zwanzig Versprechen und kein schneller Griff ins Regal.
Sie war ein kleines Stück Hauskunst.
Etwas, das aus Sammeln, Trocknen, Geduld, Duft und Handarbeit entstanden ist.
Man ging hinaus, wenn die Pflanzen ihre stärkste Zeit hatten.
Man nahm nicht wahllos, sondern mit Gefühl.
Rose, Lavendel, Minze, Blüten, Blätter, Duft und Jahreszeit.
Danach wurde getrocknet, angesetzt, gerührt und abgefüllt.
Nicht hektisch.
Nicht industriell.
Sondern langsam, mit den Händen und mit einem Wissen, das früher oft ganz selbstverständlich in Familien weitergegeben wurde.
Der Imker des Vertrauens gehörte genauso zu dieser Welt wie der Kräutergarten hinter dem Haus.
Echtes Bienenwachs, gutes Öl, ein sauberer Tisch, kleine Gläser und dieser Moment, wenn der warme Duft von Kräutern, Wachs und Pflanzenöl durch die Küche zieht.
Allein dieser Geruch erzählt schon eine Geschichte.
Von Sommer.
Von Vorrat.
Von Frauen, Großmüttern, alten Küchen, kühlen Speisekammern und Regalen, in denen kleine Gläser standen, lange bevor alles einen Barcode brauchte.
Rose brachte den weichen, blumigen Duft hinein.
Lavendel diesen vertrauten Hauch von Abend, Garten und Stille.
Minze die klare Frische, die sofort an Sommer, Schatten und offene Fenster erinnert.
Es ging dabei nicht um große Versprechen.
Es ging um Nähe zu den Dingen.
Um das Wissen, woher etwas kommt.
Um das Gefühl, nicht völlig von fertigen Produkten abhängig zu sein.
Genau das fasziniert mich an alter Kräuterkunst.
Nicht die Behauptung, dass früher alles besser war. Das wäre zu einfach.
Aber früher war vieles unmittelbarer.
Man kannte den Imker.
Man kannte den Garten.
Man kannte die Pflanzen am Wegesrand.
Man wusste, welche Gläser im Schrank standen und wer sie gemacht hatte.
In jedem kleinen Gefäß steckte nicht nur Inhalt, sondern Zeit, Beobachtung und ein Stück Familiengeschichte.
Heute wirkt so etwas fast fremd, obwohl es eigentlich etwas sehr Menschliches ist.
Sammeln.
Aufbewahren.
Verarbeiten.
Teilen.
Riechen.
Erinnern.
Dinge mit den eigenen Händen herstellen, statt sie nur zu konsumieren.
Vielleicht berührt uns genau das so stark, weil es uns an etwas erinnert, das in der modernen Welt oft verloren geht.
Eine selbst gemachte Kräutersalbe ist für mich deshalb kein „Produkt“.
Sie ist ein Symbol.
Für alte Hauskunst.
Für Handwerk.
Für Vertrauen.
Für Sommer im Glas.
Für Bienenwachs vom Imker.
Für Pflanzen, die nicht nur schön aussehen, sondern Teil unserer Kulturgeschichte waren.
Und vielleicht auch für die einfache Frage, die heute wieder wichtiger wird:
Wissen wir eigentlich noch, woher die Dinge kommen, die wir täglich verwenden?
Allgemeine Information über traditionelles Handwerk, Kräuterkunde und Kulturgeschichte. Keine Anleitung zur Herstellung, keine Anwendungshinweise und kein Heilversprechen.

© Rudolf Wagner -
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 20, 2026 10:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hitze

Die Hitze brät dir das Gehirn
aus den Ohren kommt schon Dampf
Schweißtropfen fallen von der Stirn
es ist ein täglich neuer Kampf

um Kühle und Gelassenheit
denn Wahnsinn wächst in allen Gassen
das Gras welkt in Vergänglichkeit
mit alledem ist nich zu spaßen

Da helfen nur noch Kaltgetränke
vor allem in Halblitergläsern
am liebsten in der Waldrandschänke
trotz Zecken auf den schlaffen Gräsern

Man sitzt dort gern in tiefen Schatten
und hält sich aus der Stadt heraus
verschmäht die blühenden Rabatten
dort regt sich nicht mal eine Laus

Man wartet auf die Abendkühle
bevor man wieder heimwärts geht
am Weg beneidet man die Mühle
die dicht am kalten Wasser steht

Zuhause ist es nicht viel besser
die Wohnung ist voll aufgeheizt
man wird zwangsläufig zum Eisesser
die Möbel sind vom Schweiß gebeizt

Man legt sich hin und will schon sterben
jedoch das scheint dann übertrieben
da freuen sich doch nur die Erben
lieber den Tod nochmal verschieben!

© Emil Rudolf Bopp
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 29, 2026 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball WM

Nun rollt der Fußball wieder um die Welt,

WM Magie, die nicht nur dem Fan gefällt,

denn bei diesem sportlichen Hochgeschehen,

kann man viele Kulturen jubeln sehen.

Fremde Menschen umarmen sich,

singen, feiern, essen an einem Tisch,

das runde Leder zieht sie in den Bann,

atmosphärisch, lebensfroher Zauber,

dem man sich kaum entziehen kann.

Um den Ball wird getanzt, gelacht,

Freudenfeuer der Leidenschaft entfacht,

man schlüpft in passende Farbgewänder

und erfreut sich seiner Fußballländer.

Seiner Idole, die man göttlich besingt,

bis im Fahnenmeer Torjubel erklingt,

bis die ersehnten Träume siegen,

sich Herzen aneinander schmiegen.

Oh König Fußball, Magie der Welt,

das Spiel mit Herz, trotz Macht und Geld,

lasst uns feiern, dieses sportliche Geschehen,

es steht für Frieden und darf nie untergehen.

© Karsten Herrmann
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Di Jun 30, 2026 10:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Im Sport – und besonders im Fußball – ist das oft ein schmaler Grat. Der Spruch „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere!“ (eine berühmte und preisgekrönte Weisheit von Lukas Podolski) bringt es genau auf den Punkt.

...und wenn eine Mannschaft "satt ist" die Millionen rollen ja, ob ich gewinne oder nicht...ich habe das Spiel gesehen und habe gedacht, es ist nicht wahr, was da passiert, welch eine Blamage
Tequila
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 04, 2026 7:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

DIE HITZEWELLE


Hitze und auch Trockenheit,
bereits seit hundert Tagen,
vertreiben jede Fröhlichkeit,
sind kaum noch zu ertragen.

Blauer Himmel, kaum ein Wind,
Blumen sind verbrannt.
Auf dem Spielplatz ist kein Kind,
es ist zu heiß im Sand.

Es verdorren grüne Wiesen,
im Tal und auf den Hängen,
trotz Bemühung sie zu gießen,
müssen sie versengen.

Felder und die Wälder dürsten,
die Brandgefahr wird mehr,
die Kiefern haben braune Bürsten,
das Wasserfass ist leer.

Dürre Ähren, kleines Korn
hält der Bauer in der Hand.
Müde schaut er weit nach vorn,
über das versengte Land.

Die Schiffe liegen angeleint,
der Pegel ist zu klein.
Sie zweifeln daran, wie es scheint,
die Kapitäne sagen: "Nein!"

Bäume rollen ihre Blätter,
werfen sie nach unten bald.
Bei diesem heißen Sommerwetter,
bleibt auch mal die Küche kalt.

Markisen, die nach Süden zeigen,
lässt man früh herunter.
Menschen, die zum Glauben neigen,
beten für ein Wunder.

Doch irgendwann, da kommt der Regen,
es muss doch wieder glücken.
Ein Repeller ist bereit zu legen,
denn danach kommen Mücken.

c rebelow 27.07.2018
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2026 1:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Wenn du nicht mit einer Eistüte in der einen Hand tanzt und dein Herz voller Freude ist, lebst du dann überhaupt?“ – Beyoncé
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2026 5:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Heinz Erhardt

Fußball

Vierundvierzig Beine rasen
durch die Gegend ohne Ziel.
Und weil sie so rasen müssen,
nennt man das ein Rasenspiel.

Rechts und links stehen zwei Gestelle;
je ein Spieler steht davor.
Hält den Ball er, ist ein Held er,
hält er nicht, schreit man: "Du Toooor!"

Fußball spielt man meistens immer
mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohl's erlaubt ist,
spielt man ihn ganz selten nur.

Wink
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dersenior
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Beiträge: 829

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2026 3:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Deutscher Fußball 2026

Elf Männer reisen voller Mut
zur großen Fußballschlacht.
Die Fans sind voller Zuversicht,
der Fernseher wird angemacht.

Man spricht von Taktik, Kampf und Sieg,
von Leidenschaft und Ehr'.
Doch nach dem dritten Gruppenspiel
ist plötzlich Urlaub angesagt – schon wieder mal wie früher.

Die Koffer sind nun ausgepackt,
die Heimreise beginnt.
Zum Glück war wenigstens der Rasen gut,
auf dem sie ausgeschieden sind.

Und alle Experten wissen dann,
woran es wirklich lag:
Genau dieselben Experten übrigens,
die vorher „Weltmeister!“ schrien jeden Tag.
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Tequila_11
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Beiträge: 5623

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2026 8:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Neulich im Himmel

Gott: Franziskus du kennst dich aus mit den Gärten und der Natur. Was ist eigentlich los da unten in Europa und den USA? Was ist passiert mit Löwenzahn, Veilchen, Disteln und alle den Pflanzen die ich vor Aeonen erfunden hatte?
Ich hatte einen perfekten Gartenplan, der keine Arbeit machte. Diese Pflanzen wachsen in jeder Art von Erde, brauchen kaum Wasser und vermehren sich im Überfluss. Der Nektar von den
langlebigen Blüten lockt Schmetterlinge, Bienen und Scharen von Singvögeln an. Ich erwarte, dass die Erde mit Gärten voller Blüten übersät ist. Doch alles was ich sehe, sind Flecken von Grün.
Heiliger Franziskus: Es sind die Vorstädter, die sich dort ansiedelten, Herr. Sie fingen an, deine Blumen Unkraut zu nennen und machten sich die Mühe, sie alle umzubringen und gegen Gras auszutauschen.
Gott: Gras!? Aber das ist so langweilig und gar nicht farbenfreudig. Es zieht keine Schmetterlinge, Bienen oder Vögel an, und es ist empfindlich gegen größere Temperaturschwankungen. Wollen diese Menschen wirklich dort Gras züchten?
Heiliger Franziskus: Anscheinend nicht, Herr. Sie düngen und wässern es, doch sobald das Gras ein wenig wächst, mähen sie es wieder ab, manchmal zweimal die Woche.
Gott: Sie mähen es? Machen sie Heuballen?
Heiliger Franziskus: Nein, nicht wirklich, Herr. Sie rechen es zusammen und stopfen es in Säcke.
Gott: In Säcke??? Warum, machen sie Geld damit? Verkaufen sie es?
Heiliger Franziskus: Nein, Herr, gerade das Gegenteil. Sie bezahlen, damit es weggeschafft wird.
Gott: Jetzt, lass mich das richtig verstehen, sie düngen es um das Wachstum zu beschleunigen und wenn es wächst, dann mähen sie es wieder, und dann bezahlen sie, um es wegzuschaffen?
Heiliger Franziskus: Ja, Herr!
Gott: Diese Vorstädter müssen ja mächtig froh sein, wenn wir im Sommer den Regen zurückdrehen und die Hitze aufdrehen. Das verlangsamt bestimmt das Wachstum des Grases und spart jede
Menge Arbeit.
Heiliger Franziskus: Du wirst es nicht glauben, Herr, aber wenn das Gras dann aufhört, so schnell zu wachsen, schleifen sie ihre Gartenschläuche aus dem Keller und bezahlen viel Geld für die
Bewässerung, so dass sie weiter mähen können und wieder bezahlen, wenn das Gras entsorgt wird.
Gott: Was für ein Blödsinn! Wenigstens haben sie einige Bäume stehen lassen. Das war genial von mir, die Bäume zu erschaffen. Die Bäume tragen im Frühling Blüten,um die Landschaft zu verschönern, im Sommer sorgen sie für Schatten, und im Herbst fallen die Blätter zu Boden und formen eine natürliche Decke, um die Feuchtigkeit in der Erde zu erhalten und die Bäume und Büsche im Winter vor Kälte zu schützen. Dann verwesen sie und werden zu Kompost, um die Erde
zu verbessern. Es ist ein natürlicher Kreislauf des Lebens.
Heiliger Franziskus: Du setzt dich jetzt besser hin, Herr. Sobald die Blätter fallen, harken die Vorstädter sie in große Haufen und zahlen wieder dafür, dass sie entsorgt werden.
Gott: So etwas gibt`s doch nicht! Was machen sie dann, um die Strauch- und Baumwurzeln im Winter vor der Kälte zu schützen und die Erde locker zu halten?
Heiliger Franziskus: Nachdem sie die Blätter entsorgt haben, gehen sie und kaufen etwas, das Mulch heißt. Sie schleppen es heim und anstatt der Blätter, häufen sie diesen Mulch unter die
Bäume und Büsche.
Gott: Und wo bekommen sie diesen Mulch her?
Heiliger Franziskus: Sie fällen Bäume und häckseln sie zu Mulch.
Gott: Genug, genug, GENUG.........! Ich will darüber nicht mehr nachdenken.
Hl. Katharina, du befasst dich mit Künsten. Was gibt`s denn für einen Film heute Abend?
Hl. Katharina: „Dumm und Dümmer“, Herr. Es ist wirklich ein blöder Film, über die Vorstädter.
Gott: Ach, lass es, ich glaube, ich habe gerade die ganze Geschichte vom Hl. Franziskus gehört!

Netzfund

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen Embarassed
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dersenior
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Beiträge: 829

BeitragVerfasst am: Mi Jul 15, 2026 12:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich das gelesen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Gott die Natur erfunden hat – und der Mensch die Gartenabteilung im Baumarkt. 😄

Wir entfernen alles, was von allein wächst, und kaufen anschließend Produkte, um es zu ersetzen. Manchmal glaube ich, die Disteln haben das System besser verstanden als wir.

Schönen Gruß an alle, die heute noch ihren Rasen mähen müssen.
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BeitragVerfasst am: Do Jul 16, 2026 3:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Distel symbolisiert vor allem Widerstandskraft, Stärke und Schutz. Ihre Stacheln stehen für Wehrhaftigkeit und Unabhängigkeit, während die weiche, oft farbenprächtige Blüte im Inneren für innere Schönheit und Sanftmut steht. Sie wird oft als Sinnbild für das Überwinden von Krisen gesehen, da sie auch unter härtesten Bedingungen gedeiht.

Mein Tattoo ist eine Distel...hat seinen Grund!
Ich trage es mit Stolz!
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Tequila_11
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 20, 2026 9:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

19. Juli 2026
WM-Finale: Spanien - Argentinien

Ole, ole , ...willkommen zum Endspiel,

mit einem super Fußball-Fan-Gefühl,

der spielerisch starke Europameister,

gegen den amtierenden Weltmeister.



Es verspricht ein Kracher, ein Fighten,

dieser größten Wahnsinn-WM aller Zeiten,

ole, ole,... welch magischer Final-Genuss,

mit hoffentlich... sportlich-fairem Schluss.



Alles ist angerichtet, im New-Jersey-Stadion,

amerikanisch-festlich, mit Final-epischem Gong,

für Fan-Hymnen, unter La-Ola-tosender Kraft,

Höhepunkt dieser XXL-Weltmeisterschaft.



Einer „La Furia Roja“, mit Ballzaubergenuss,

gegen indianische Leidenschaft bis zum Schluss,

einem Yamal, im flammend Tiki-Taka- Ball-Chor,

kontra Messi, dem kommenden Ballon d´Or.



Welcher bisher, mit 39 Jahren, die WM aufmischt,

den Gegenspielern entscheidend entwischt,

als genialer Vorbereiter und 8 Tore-Erzieler,

für mich, bester WM - Spieler.



Also, auf geht’s,.. euphorische Vorfreude,

auf ein absolut-heißes Highlight heute,

ole, ole,..auf ein sphärisches Fußball-Beben,

der Bessere soll Pokal zum Himmel heben.



In Gentos und Maradonas Sphären,

welche daumenddrückend zurückkehren,

für diesen magischen Fußballmoment,

unter Fußball-Gottes-lachend Happyend.



Ein Hoch dem Fußball und WM-Finale,

für mich, schönster Sport, Euphorie-Totale,

leider längst getaucht in Korruption,

Geldgier-Sumpf ...bis höchste Position.



Unter dunkelstem Politikgeschehen,

wo nur noch Aufrüstungsfahnen wehen !

Verlogene Propaganda rollt um die Welt,

Eliten-drehend, wahre Demokratie zerfällt !



Aber man sollte diese Dunkelheit trennen,

sich zur sportlich-hellen Freude bekennen,

Fußballturnierfeste friedlich-feiernd besingen,

denn diese Fan-Magie darf nie verklingen.



Und abschließend, zum WM-Final-Gedicht,

sehe ich auch, für Deutschland, wieder Licht,

mit frischem U19 Vize-Europameister,

erweckt man, hoffend, neue Fußballgeister.

© Karsten Herrmann


Viva España! von mir! Lg. Tequila
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