Sex ohne Liebe: 4 typische Fehler bei der Freundschaft-Plus

Friends with benefits: Bei einer Freundschaft-Plus gehen gut befreundete Parteien eine Affäre ein. Diese kann einer Beziehung ähneln, ist jedoch nicht von Liebe geprägt. Der Vorteil: Es handelt sich um Personen, die die Stärken und Schwächen ihres Gegenübers kennen. Gleichzeitig entsteht kein Druck, eine intakte Beziehung mit Verpflichtungen zu schaffen. Vielmehr verabreden sich die “Freunde mit dem gewissen Extra” zum Sex und halten darüber hinaus ihre Freundschaft aufrecht.

Klingt kompliziert? Eine Freundschaft-Plus kann das Leben bereichern – birgt jedoch auch viele Gefahren. Damit die Freundschaft nicht leidet, sollten Interessierte einige wichtige Punkte beachten. Wir erklären, welche typischen Fehler unbedingt vermieden werden sollten!


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Was ist eine Freundschaft-Plus?

Das Modell der “Freundschaft-Plus” erfreut sich großer Beliebtheit und wird auch in Hollywood-Filmen thematisiert. Doch was versteht man unter “friends with benefits” konkret? Die Freundschaft-Plus (auch als F+ bekannt) beschreibt eine sexuelle Beziehung zwischen zwei befreundeten Personen. Diese verkehren sexuell miteinander, gehen jedoch keine Liebesbeziehung ein.

In der Folge haben beide Personen regelmäßig Sex, verpflichten sich jedoch zu nichts. Die Besonderheit: Die bestehende Freundschaft trägt dazu bei, dass sich beide Parteien blind verstehen und die Begegnungen intensiv ausfallen.

Bevor Interessierte die F+ in Erwägung ziehen, sollten diese wertvolle Tipps für die Freundschaft-Plus berücksichtigen. So lassen sich Fehler von Beginn an vermeiden.

Die Vorteile der Freundschaft-Plus

  1. Die Involvierten genießen aufregenden Sex mit einem geliebten Menschen.
  2. Verpflichtungen entstehen nicht.
  3. Beide Parteien bleiben unabhängig.
  4. Ein Vertrauensverhältnis besteht bereits vor dem ersten Sex.
  5. Beide Personen harmonieren im Alltag. Somit fällt die Chance hoch aus, dass diese sich auch im Bett ausreichend befriedigen können.
  6. Die Affäre ist aufregend und reißt die Personen aus dem Alltagstrott.

Die Nachteile der Freundschaft-Plus

  1. Freunde bedeuten einander viel. Eine Affäre kann dazu führen, dass die Freundschaft ein jähes Ende findet.
  2. Ein Sex-Partner kann sich verlieben, während der andere Sexpartner die Affäre fortführen möchte.
  3. Eifersucht ist nicht auszuschließen.
  4. Die Freundschaft-Plus kann langfristig als verletzend empfunden werden.

Was sollte man bei einer Freundschaft-Plus nicht tun?

Eine Freundschaft-Plus klingt kinderleicht? In der Praxis birgt die F+ einige Gefahren. Doch welche No-Gos sind konkret zu vermeiden?

Fehler 1: den Freund überraschen

Wer eine Freundschaft-Plus in Erwägung zieht, sollte den besten Freund nicht frei heraus fragen, ob der Sex ohne Verpflichtungen eine Option für ihn darstellt. Andernfalls kann der Freund die Freundschaft beenden. Stattdessen sollten Interessierte zunächst subtil flirten und herausfinden, ob der Freund empfänglich für die Signale ist.

Fehler 2: in der Friend-Zone verweilen

Vor unserem Freund ist uns nichts peinlich. Jedoch kann ein unangebrachtes Verhalten die Erotik im Keim ersticken. Wer in der Friend-Zone verweilt, kann weder sexuelle Energien austauschen noch eine Freundschaft-Plus aufbauen. Enden die Flirtversuche in Lachanfällen, steht fest: Die Freundschaft bietet kein Potenzial für die F+.

Fehler 3: die eigenen Gefühle verbergen

Wer einer Freundschaft-Plus in der Hoffnung zustimmt, dass sich der andere durch den sexuellen Kontakt früher oder später für eine echte Beziehung wie eine Fernbeziehung entscheidet, läuft Gefahr, die Freundschaft zu verlieren. Friends with benefits, die ihre Gefühle nicht offen kommunizieren, enttäuschen sich in absehbarer Zeit oder verlieren den Spaß an der besonderen Konstellation.

Fehler 4: keine Regeln definieren

Hand aufs Herz: Auch eine Freundschaft-Plus basiert auf gewissen Regeln. Werden diese verletzt, kann sich die Affäre als Herausforderung erweisen. Damit beide Parteien sich korrekt verhalten können, sollten diese zunächst ein individuelles Regelwerk aufsetzen.

Was ist erlaubt? Was ist verboten? So minimieren Interessierte das Risiko, dass die Freundschaft-Plus endet – und vielleicht sogar das Ende der Freundschaft bedeutet.

Das Fazit – die Freundschaft-Plus ermöglicht Sex ohne Verpflichtungen

Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden: Wer auf die Verpflichtungen, die eine Liebesbeziehung mit sich bringt, verzichten möchte, kann eine Freundschaft-Plus in Erwägung ziehen. In diesem Fall verkehren zwei Freunde rein sexuell miteinander und treffen sich regelmäßig, um Sex zu haben.

Die Gefahr: Fragen friends with benefits ihren Freund direkt nach einem sexuellen Abenteuer, kann dies die Freundschaft gefährden. Entscheiden sich beide für die F+, sollten diese außerdem nicht in der Friend-Zone verweilen. Andernfalls entsteht kein sexuelles Knistern. Werden die Gefühle nicht frei kommuniziert, kann die Freundschaft-Plus ferner zu Unbehagen und Frust führen. Auch die Abwesenheit fester Regeln kann Konfliktpotenzial bergen.

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