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Von einem, der auszog die Liebe...
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Feb 19, 2011 7:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Und irgend wie hat sie schon recht,“ dachte er weiter, während er seine Schuhe auszog. „Wir haben in den letzten Jahren nichts gemeinsam unternommen, außer die paar Freunde mal zum Geburtstag oder ähnlichen Anlässen besucht. Naja und mal ein paar Blumen wären auch nicht schlecht gewesen, aber warum hat sie nie was gesagt, es lief doch alles super, wir sind doch eigentlich ein Klasse Team?“ Endlich war er fertig, für einen Moment schloß er die Augen und sah Uschis Gesicht – ganz nah. Er hätte es berühren können – doch dann zerplatzte die Vision wie eine Seifenblase. „Was wird wohl sein wenn sie wirklich auszieht?“ Unbewußt zupfte er sich am Ohr. Noch mehr solche unerfreulichen Gedanken gingen ihm durch den Kopf, doch zu einem wirklichen brauchbaren Ergebnis kam er nicht. „Na dann mal los! Wer jammert kommt zu nix“, schoß es durch sein Hirn. „Wenn ich alles wieder gerade biegen kann, wird sich einiges ändern, mit Sicherheit ...“
Sein Lebenswille kehrte zurück, er hatte zumindest wieder eine klare Richtung. „Jetzt erst mal unter die Dusche, und dann werden wir schon sehen was wird!“ spornte er sich an und sprang unter den warmen Wassersrtrahl. Mit feuchten Haaren und einem Handtuch um die Hüfte machte er sich anschließend den Fernseher an.
„Mal sehen, was die Jungs heute so drauf haben! Hoffe sie gewinnen endlich mal wieder...“
Sein Fußballverein hatte heute ein wichtiges Spiel.
Der Fernseher flimmerte lautlos in seiner Ecke. Peter saß im Sessel, die Hände gefaltet wie zum Gebet, seine Augen waren geschlossen. „...weißt ja nicht mehr, was Liebe ist!“ Dieser Satz ging ihm immer wieder durch den Kopf, hatte sein Interesse am Geschehen des Spieles mehr als gemindert. Unwillig musste er sich eingestehen – ohne sein Mädel war alles plötzlich so anders, fremd und leer.
Er blickte kurz neugierig auf, als die Massen im Stadion von ihren Sitzen sprangen und sich in die Arme fielen. „Haben es echt geschafft – endlich ein Tor!“ Doch dann schaltete er das Gerät ab und überlegte noch eine Weile, wen er zum Thema Liebe befragen konnte?

Sein Handy klingelte. Hastig stand er auf, rammelte dabei mit dem rechten großen Zeh ans Tischbein. Schmerzvoll verzog er das Gesicht. „Verdammt, wo liegt das Ding schon wieder?“ Humpelnd und fluchend rannte er durch die Wohnung, als er es endlich in seiner Jackentasche fand, war es schon zu spät. „Immer das gleiche Spiel,“ schimpfte er vor sich hin, dann sah er auf dem Display, daß er auch eine SMS erhalten hatte. „Ja ja, ich weiß – ein Anruf in Abwesenheit.“ „Werde die nächsten Tage nicht nach Hause kommen. Brauche Zeit, über uns nachzudenken. Uschi“ las er dann. Für einen Moment war er wieder betäubt – er mußte sich festhalten, um nicht zu fallen. „Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren? Vielleicht …oh Mist. Mein Zeh sieht ja aus wie ein blauer Minikürbis? Der ist bestimmt gebrochen.“ Hilflos sah er sich um. Tja, wenn Uschi da wäre, die wüßte sofort was zu tun wäre. Als erfahrene Krankenschwester … Seufzend und den Tränen nah, hopste er auf dem linken Bein ins Bad, wo sich der Medschrank befand. „Was nehme ich denn nun vor Schreck? Achja, da ist ja eine Binde. Wird schon irgend wie gehen,“ brummelte er vor sich hin, während er kramfhaft versuchte, einen Verband anzulegen. So richtig gelang es ihm nicht. „Sieht ja eher wie die Haube einer Betschwester aus als ein Verband. Was soll es. Hoffe Dr. Müller hat morgen früh Sprechstunde.“
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Feb 19, 2011 1:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gedanken kreisten in seinem Kopf - Endlosschleifen haben mit der Zeit etwas Beängstigendes.
Er versuchte seine Gedanken zu halten, aber er kam zu keinem Ergebnis.
Liebe - ein ziemlich breitgefächerter Begriff, jeder verstand etwas anderes darunter.
War es Liebe oder fühlte er sich nur angezogen und dann machte sich Gewohnheit breit.
Noch nie hatte er darüber nachgedacht,er hatte seine Gefühle einfach gelebt.
Woher weiß man, dass man den richtigen Menschen gefunden hat?
Ist es bei anderen anders gelaufen?
Ist die Ehe überhaupt etwas für die Menschen,entspricht das der Natur?
Immer mehr Fragen tauchten in seinem Kopf auf-wo kamen die alle her und wohin damit?
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Feb 19, 2011 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Seit Jahren die erste Nacht allein im Bett...
Peter wälzte sich ruhelos hin und her, der verdammte Zeh schmerzte und puckerte wie verrückt. "Wenn schon mal was schief geht, dann kommt mit Sicherheit immer noch ein Scheiß dazu!" schimpfte er vor sich hin und schaute wehleidig auf das nun verwaiste Kopfkissen seine Uschi.
"Ich hoffe es geht dir gut, mein Schatz!"
Es dauerte seine Zeit, bis er endlich einen unruhigen Schlaf fand.

"Egal welche Entscheidung man im Leben trifft - die von Heute beeinflusst auf jeden Fall dein Morgen! Das ist dir hoffentlich klar, oder?"
Steffi hatte es sich bequem gemacht und lag auf der Couch, Uschi saß wie ein Häuflein Unglück im Sessel und drehte das Glas Wein in der Hand.
"Ja, gerade darum will ich es mir nicht leicht machen. Peter war mir immer wichtig - als Mann und mein Freund. Wir hatten viel Spaß und schöne Stunden - ach was - Tage! Aber es reicht mir einfach nicht, nur in Erinnerungen zu leben. Ich bin noch jung und will nicht versauern!"
Steffi schenkte sich noch ein Glas Burgunder nach. "Willste auch noch...?"
"Nein danke, mir reicht es für heute. Was glaubst du was Peter gerade macht? Ob er an mich denkt?"
Steffi lachte kurz auf. "Darauf kannst du wetten! Wenn die Kerle erst mal einen richtigen Hieb in den Nacken bekommen haben, fangen sie meist an zu denken. Aber dann ist es in der Regel zu spät. Haste schon mal über Familientherapie nachgedacht...?"
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Gast






BeitragVerfasst am: So Feb 20, 2011 9:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Familientherapie ist doch Quatsch - und ich denke, so was brauchen Leute, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Die sich prügeln...?"
Uschi stellte energisch das Weinglas auf den Tisch.
"Weißt du was - hast du Lust auszugehen?"
Steffi brauchte eine Weile, den Sinn des letzten Satzes zu verstehen.
"Ausgehen - jetzt? Sieh mal auf die Uhr!" entfuhr es ihr, sie schüttelte ein wenig verwundert den Kopf
"Mir ist einfach danach - mal wieder richtig schwofen gehen. Lass uns irgendwo was Leckeres essen, und dann werden wir sehen, ob Kino oder sogar tanzen...! Ich brauche vernünftige Klamotten von dir! Also los hoch!"
Obwohl Steffi schon müde war, diesen Wunsch ihrer besten Freundin mochte sie nicht ablehnen. "Ok, ich werfe mir eine Handvoll kaltes Wasser ins Gesicht, wo der Schrank steht, weißt du ja. Und dann stürzen wir uns ins Getümmel - und du bist dir da wirklich sicher...?"
"Rede nicht - so sicher wie noch nie!"
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Lina53
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BeitragVerfasst am: So Feb 20, 2011 3:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem Peter sich hin und her gewälzt , eingeschlafen , wieder aufgewacht war , fand er keine Ruhe mehr . Er stand wieder auf , trottete in die Küche , immer darauf bedacht seinen Zeh nicht zu belasten . Und nun? Diese Nacht würde endlos werden . Wieder kreisten seine Gedanken um Uschi .“ Gravierende Probleme haben wir beide eigentlich nicht . Unsere finanzielle Grundlage stimmt , wir haben was geschaffen ! Unser Haus , unsere Tochter geht nächstes Jahr zur Uni ,-- nur gut das Sandra heute auswärts schläft .
Wie sollen wir ihr nun das erklären ? Ich halt es hier drinnen nicht aus , ich muss raus hier ! “ Peter zog sich wieder an , entschied sich für ein paar Sandalen , welche nicht so sehr auf seinen schmerzenden Zeh drückte , biss die Zähne zusammen und ging zu seinem Auto ,setzte sich hinters Lenkrad , steckte den Schlüssel ins Zündschloss und startete den Wagen . „Wohin jetzt ?.“ Automatisch legte er den Blinker nach links ein und fuhr Richtung Anlegestelle
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Feb 21, 2011 9:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Da war sie wieder, diese romantische Stelle direkt am Ufer, wo sie sich zum ersten Mal geliebt haben. "Oh Gott, war das eine heiße Nacht..."
Ein wenig hinter einer Hecke verborgen, lag ein kleines Fleckchen Wiese, gerade groß genug für ein schwer verliebtes Pärchen.
Er stieg aus dem Auto aus. "Rex komm raus!"
Doch dieser brauchte eine Weile, Herrchen Aufforderung nachzukommen.
"Ja ja ich weiß, eine ungewohnte Zeit für dich!" Nun musste Peter doch lächeln, nicht nur wegen der Erinnerungen an diesen Ort.
Er ließ den Hund frei laufen, so mitten in der Nacht dürfte sich ja kaum jemand in diese Gegend verirren. "Bleib aber in meiner Nähe, verstanden!"
Er setzte sich auf einen Stein direkt in Ufernähe und starrte eine Zeit lang auf das schwarze, schimmernde Band vor ihm. Manchmal zuckte es im Zeh, doch er biss die Zähnen zusammen und negierte den Schmerz.
"Tja mein Schatz, es wäre sicherlich viel schöner, wenn du heute bei mir wärst und wir beide hier säßen... ich glaube langsam verstehe ich, was du meinst!" Der Geruch des Wasser wurde intensiver, aus dem Nichts tauchte ein riesiger Schubkahn auf und ließ die Wellen ans Ufer schlagen.
"Upps, das war ja feucht!" Peter schüttelte die Füße, eine Welle hatte ihn voll erwischt.
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Lina53
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BeitragVerfasst am: Di Feb 22, 2011 10:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Uschi und Steffi machten sich auf den Weg . Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her . Beide waren sie mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt „ Weißt du " unterbrach Uschi die Stille zwischen ihnen „ ich hab mir gerade überlegt ob eine Paartherapie nicht vielleicht doch die Lösung ist . Jemand der unparteiisch zuhört und zwischen Peter und mir vermitteln kann . Ich habe den Eindruck , wir reden aneinander vorbei . " Uschi war stehen geblieben . „ Im Augenblick hab keine Lust auf ein Lokal , lass uns noch bis zur Anlegestelle gehen , ja ? " Steffi war damit einverstanden , außerdem war dort immer noch die Blaue Lagune . Sie könnten auch dort noch auf einen Drink hin .
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Feb 22, 2011 10:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Rex, alter Teufel - komm wir hauen hier ab!"
Peter öffnete die Wagentür und ließ den Hund auf die Hinterbank schlüpfen.
"Mensch, ist das eine Sauerei - und kalt an den Füßen...", schimpfte er vor sich hin, doch dann bemerkte er, dass der Schmerz im Zeh erträglicher wurde. "Klar, Kühlung hilft da. Na dann ab nach Hause."
Er startete den Motor und schaltete das Licht an.
Als er anfuhr, sah er noch im Augenwinkel zwei Gestalten auf den Anlegesteg zugehen. "Möchte wissen, was euch mitten in der Nacht hier hertreibt?" Dann gab er Gas und schwenkte auf die Hauptstrasse ein, entlang der Blauen Lagune und dann ging es ab in Richtung Heimat...

"Ist ein wenig frisch hier, oder?" Steffi schmiegte sich enger an die Freundin, doch es wurde merklich windiger und damit auch kühler.
"Weißt du, für einen winzigen Moment dachte ich, wenn ich hier her komme, würde das Schicksal mir einen Fingerzeig geben und mir einen Weg eröffnen, den ich gehen könnte. Peter und ich waren oft hier, haben hier am Wasser viele schöne Stunden verbracht."
Ein Auto wendete am Strand und fuhr nicht weit von ihnen zur Hauptstrasse...
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Feb 26, 2011 7:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Du leidest unter deinen Stimmungsschwankungen..."
Steffi betrachtete ihre Freundin mit einer tiefen Spur des Bedauerns.
Sie atmete durch und ließ dann ihren Blick über das Wasser gleiten.
"Du hast Recht, ein schöner Ort zum Verweilen - aber bitte nicht heute. Mir ist kalt!" Uschi nickte nur stumm, zu sehr war sie in ihren Erinnerungen versunken. "Wir sollten auf unseren ursprünglichen Plan zurück greifen und eine Kleinigkeit essen gehen. Ich denke, die Blaue Lagune wird noch geöffnet haben", schlug Steffi dann vor und drängelte entschlossen Uschi wieder Richtung Strasse.
"Tut mir leid, dass ich doch nicht so richtig drauf bin. Aber es ist schon okay, gehen wir was essen und sehen dann, was die Nacht noch so bringt!" stimmte Uschi zu und zügig eilten die beiden Frauen der Bar entgegen.
Laute Musik und Lärm empfing sie, buntes Flackerlicht erhellte die Fenster.
Von aussen sahen sie die verzerrten Konturen einiger Tanzpaare.
"Das ist ja echt lustig - guck mal auf das Plakat hier. Heute ist Single-Party Ü30 angesagt, der Laden scheint gerammelt voll zu sein!"
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo März 07, 2011 8:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schwellung am Zeh war etwas abgeklungen.
Peter stellte dem Hund frisches Wasser hin und streichelte ihn noch einmal, bevor er wieder ins Bett ging.
"Naja - viel Zeit zum schlafen bleibt nicht mehr. Da hat Uschi schon erreicht, was sie wollte - ich denke nach!" brummte er vor sich hin.
Bevor er endgültig die Augen schloß, schaute er auf das Bild seiner Frau neben sich auf dem Tischchen. Ein Lächeln erhellte für einen kurzen Moment sein Gesicht, dann schlief er ermattet ein...

"Hier brennt ja richtig die Luft!"
Steffi steuerte einen offensichtlich noch freien Stehtisch an und stellte ihren Begrüßungssekt darauf ab. Uschi folgte ihr und drängte sich seitlich an einer plaudernden Gruppe vorbei. Sie wurde mit einem netten "Hallo" und freundlichen Kopfnicken bedacht. Sie grüßte zurück, endlich war sie auch am Tisch angelangt.
"Schon eine Weile her, als ich das letzte Mal hier war. Hat sich vieles verändert", stellte sie mit einem prüfenden Rundumblick fest.
"Das kannst du laut sagen - und wie es aussieht, auch die hier anwesende Männerwelt!" Uschi musterte einige der in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden Singles unauffällig.
"Vielleicht wird es noch ein richtig lustiges Abenteuer heute, wer weiß schon was kommt...?" ließ sie noch verlauten, dann legte der DJ einen neuen Song auf.
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2011 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Komm, lass uns einfach anstoßen und den Abend genießen!“
Steffi erhob ihr Glas und zwinkerte der Freundin aufmunternd zu.
„Auf einen schönen Abend – ohne ewiges Grübeln und Nachdenken…“ stimmte Uschi zu und ließ die Gläser klingen.
„Schöne Frau, darf ich um diesen Tanz bitten?“
Uschi stellte ein wenig erschrocken das Sektglas auf den Tisch zurück. Und sah sich dann ungläubig um. „Darf ich bitten?“ hörte sie noch einmal.
Der Mann neben ihr sah sie mit einem lächelnden Blick an.
„Der meint wirklich dich – nun mach mal!“ kicherte Steffi leise und stieß Uschi vertraulich an.
„Wow, der sieht echt scharf aus – also keine Dummheiten…“ flüsterte sie und schob Uschi mit sanftem Druck Richtung Tanzfläche.
Uschi spürte die Röte auf ihren Wangen. Es war schon ewige Zeiten her, als sie das letzte Mal tanzen war – mit Peter, ging es ihr noch einmal durch den Kopf.
Doch dann übernahm der Fremde die Führung und sie ließ sich einfach fallen…


Zuletzt bearbeitet von Gast am Mi Mai 04, 2011 4:15 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2011 4:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

manchmal ist es wirklich komisch, da überläßt man auch als frau einfach
einem fremden die führung.
bei mir dauert das immer nicht lange, denn wache ich auf aus dem "traum".
was ist passiert, wo ist das passiert, wer war mein gegenüber?
im kopf läuft plötzlich eine "aufstellung", doch nichts paßt.
aber, glückselig das spätere glas zu erheben, mein gott - welches vertrauen in die oberhand - da ist was passiert.
nächstens werd ich auch das begreifen. also, nicht locker lassen,
sondern genießen.
ich lege die füße hoch, es sind genug auf der tanzfläche, stühle sind frei...

was sagtest du eben? hol mich zurück! danke.
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2011 4:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Minuten verstrichen, voller Faszination drehte sich Uschi im Takt der Musik im Kreis.
„Du tanzt leicht wie eine Feder!“
„Ist ja auch keine Kunst – bei solch einem begabten Tänzer…“, entgegnete sie und sah ihm zum ersten Male tief in die Augen – sie waren blau wie ein See im Gebirge.
Plötzlich musste sie doch grinsen – schüttelte versonnen den Kopf. „Du spinnst echt!“ dachte sie bei sich, „ein Glück dass niemand Gedanken lesen kann – wie ein See im Gebirge – das ist doch albern!“
„Ich bin übrigens der Jo. Du bist nicht so oft hier, oder?“
Die Frage riss sie aus ihren Überlegungen.
„Ich bin Uschi – und ja, ich bin selten hier.“
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2011 4:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

so sagt sie und grinst dabei in sich hinein...
schwärmereien? schäumereien? - der verdammte kerl - ohne ihn wär ich nicht hier!
noch nen schoppen!
der kellner hört und bringt das verlangte.
da ist neue energie eingekommen, der stuhl kippt, das tanzbein holt aus,
die seele dreht, noch ehe die beine dazu in der lage sind.
träume fangen, nur noch träume fangen, damit das leben wieder lebenswert wird.
die diskolichter drehen nicht mehr nur allein, sie dreht sich mit,
alles wird zum funkeln.
uupps - wo bin ich eigentlich? was mache ich hier? ich bin so leicht?
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Gast






BeitragVerfasst am: Do Mai 05, 2011 8:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

„Jo steht als Abkürzung für Joachim – meine Freunde nennen mich so…!“
Jo oder Joachim musste fast schreien, um gegen die laute Musik anzukommen.
Uschi nickte nur kurz, dass sie verstanden hatte. Der Song ging gerade dem Ende zu, einige Sekunden der Stille nutzte sie dann, um nach ihrer Freundin zu schauen. Doch ihr Tisch schien verwaist. „Ich bin hier!“ hörte sie dann nicht weit von sich entfernt, Steffi winkte ihr fröhlich zu,
wurde dann sofort wieder von ihrem Tanzpartner in Beschlag genommen.
„Wollen wir noch eine Runde?“
Jo schien ein wenig verunsichert. „Auf einem Bein kann man bekanntlich nicht stehen, oder?“ entgegnete Uschi und schmiegte sich an ihn. Ein Kuschelsong brachte endlich etwas Ruhe in das hektische Treiben – Eric Clapton`s Wonderful Tonight ließ die Paare auf der Tanzfläche verschmelzen…
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