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Keine Vorurteile - Transe sucht
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 7:51 am    Titel: Keine Vorurteile - Transe sucht Antworten mit Zitat

Es ist ein weitverbreitetes Vorurteil bzw. Missverständnis, das Männer die eine Neigung zum "transvestitischen Fetischismus" (was nicht mit Transsexualität zu tun hat) haben, nicht auf Frauen stehen.
Jeder Mensch hat seine Vorlieben und Neigungen. Toleranz und vielleicht Verständnis sind wichtig.
Vielleicht mag ja jemend etwas dazu bemerken.
Ich suche jedenfalls weiter.
"Diana"
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Theatho
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Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 2:53 pm    Titel: leider Antworten mit Zitat

Leider sind es nicht nur Vorurteile, auch die große Unwissenheit über diesen Bereich des menschlichen Daseins. Viele verbinden mit diesen Themen nur das, was sie irgend wann einmal gehört haben. Doch wer spricht schon ernsthaft über diese Menschen? Gern macht man sich lustig oder stempelt sie nach belieben ab. Manchmal denke ich, die Menschen könnten Angst haben, sie selbst würden sich bei solchen Gefühlen und Gedanken ertappen. Ehe jemand also über sich nachdenkt, ist es doch einfacher den großen Stempel zu schwingen. Wir alle sind nur Menschen mit ganz eigenen Einstellungen und Wünschen, warum also diese Distanz?
Leider gibt es hier kaum Leute, die mutig genug sind wenigstens in eine Diskussion einzusteigen. Aber kann gut sein, dass dies ja noch geschieht.
Viele Grüße, Theatho
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Venus in Bluejeans
entdeckend


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BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 3:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Diana

Transe ist ein ziemlich weitgefächter Begriff

Hast du damit Transsexualität oder Transvestitismus gemeint?
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 3:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Fall ist es Transvestismus.
Das ist aber für das Gesamtthema nebensächlich.
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Venus in Bluejeans
entdeckend


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Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde schon, dass es einen großen Unterschied macht.

Ich kennen einen Mann, der sich schon seit der Teenagerzeit mit seiner Transsexualität auseinandersetzen muss.
Mittlerweile ist er seelisch ziemlich angegriffen, da er irgendwie keinen Platz findet in der unsrigen Gesellschaft, die alles gern nach SCHWARZ und WEIß trennt.
Man muss sich mal vor Augen halten, dass diese Menschen oft ziemlich einsam und isoliert leben.

Von daher hatte es mich interessiert, welche "Transe" gemeint war.
Auch bei Transvestitismus gibts Unterschiede.
Ich denke mal, dass sogenannte "normale", verheiratete Familienväter, die deswegen nicht zwingend bisexuell sein müssen, um ne Transe zu sein, ganz anders mit der Thematik umgehn als homosexuelle Männer.

Mir persönlich sind die individuellen Neigungen und Vorlieben eines jeden Menschen total egal, solange niemand dabei geschädig wird (sei es seelisch, körperlich oder materiell).
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich hast Du im Detail recht und die Tragweit kann im Individualfall sehr dramatisch sein.
Bezogen auf die Toleranz der Gesellschaft meinte ich, es ist egal.

By the way - Respekt für Deinen substanziellen Beitrag. Danke.


Venus in Bluejeans hat Folgendes geschrieben:
Ich finde schon, dass es einen großen Unterschied macht.

Ich kennen einen Mann, der sich schon seit der Teenagerzeit mit seiner Transsexualität auseinandersetzen muss.
Mittlerweile ist er seelisch ziemlich angegriffen, da er irgendwie keinen Platz findet in der unsrigen Gesellschaft, die alles gern nach SCHWARZ und WEIß trennt.
Man muss sich mal vor Augen halten, dass diese Menschen oft ziemlich einsam und isoliert leben.

Von daher hatte es mich interessiert, welche "Transe" gemeint war.
Auch bei Transvestitismus gibts Unterschiede.
Ich denke mal, dass sogenannte "normale", verheiratete Familienväter, die deswegen nicht zwingend bisexuell sein müssen, um ne Transe zu sein, ganz anders mit der Thematik umgehn als homosexuelle Männer.

Mir persönlich sind die individuellen Neigungen und Vorlieben eines jeden Menschen total egal, solange niemand dabei geschädig wird (sei es seelisch, körperlich oder materiell).
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 7:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ein paar Jahre im Frankfurter Nordend als Verkäuferin gearbeitet. Dort leben sehr viele Lesben, Homosexuelle, Bisexuelle etc. etc. Ich konnte beobachten, dass es sehr darauf ankam, wie die einzelnen Personen, ganz egal, ob Männer oder Frauen, mit ihren jeweiligen Neigungen umgingen. Die, die selbstbewußt waren und sich selbst so akzeptierten, wie sie nun mal sind, hatten auch keine Probleme mit ihren Mitmenschen und steckten es weg, wenn sie sich auch einmal abgelehnt fühlten. Und die, die sich selbst in ihrem "anders als alle anderen sein" nicht annehmen konnten (warum auch immer), fühlten sich selbst dann abgelehnt, wenn man mit ihnen ganz selbstverständlich so, wie jedem anderen Menschen auch, umging. Dieses Phänomen gibt es aber auch bei dicken Menschen, bei Stotterern, bei Menschen mit abstehenden Ohren, mit 'ner Glatze und und und.

Natürlich gibt es Menschen, die kein Verständnis für die aufbringen, die "anders" sind und diese diskriminieren, aber dazu gehört doch nicht nur "sexuell anders" zu sein, sondern auch "keine höhere Schulbildung haben", "einen Dienstleistungsberuf auszuüben", "geschieden zu sein", "ein uneheliches Kind zu haben", "Ausländer zu sein" etc. etc. etc.

Mittlerweile gibt es gleichgeschlechtliche Ehen und Prominente outen sich, ohne daß sie dafür an den Pranger und anschließend kaltgestellt werden, aber es wird trotzdem auch immer verständnislose Menschen geben, die das nicht akzeptieren wollen und dagegen sind, so wie sie gegen jeden sind, der anders als sie selbst ist und gegen alles, das anders ist, als es ihrer Meinung nach sein müsste.

Eine Tatsache scheint es mir jedenfalls zu sein, dass die Partnersuche viel Geduld erfordert, ganz egal, wer wen sucht..............
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Venus in Bluejeans
entdeckend


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Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 9:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich stimme dir zu, Mona

Die "allgemeine" Gesellschaft braucht anscheinend immer jemand, auf den sie herabsehn kann - ist schon traurig
_________________
Venus in Bluejeans
"Wischen ist Macht"
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weihnachtsmann
angekommen


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BeitragVerfasst am: Mo Apr 27, 2009 9:47 pm    Titel: transen Antworten mit Zitat

Waren die brühmten Künstler "Mary und Gordy" transsexuell,nur weil sie sich perfekt(ich bewundere die beiden) verkleidet haben??
Ist es nicht nur eine Art Fetisch,wie andere zb: Windeln tragen,Lack-Leder-Latex bevorzugen,Swingerclubs besuchen?
Aber die Gesellschaft sieht in Transe eben nur die "sexuell anders gearteten".......schwulen...usw.
Hochachtung für die Trannys,die es wirklich aus Sinn am Schönen machen und nicht um ihre bi-oder homosexuellen Neigungen zu kaschieren!
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Theatho
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Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 7:40 am    Titel: Was ist normal? Antworten mit Zitat

Es ist ein weites Feld, auf dem wir hier schreiten. Die Vielfältigkeit der Natur, am Beispiel Mensch. Vermutlich würde ich unglaublich viele verschiedene Ansichten darüber bekommen, was denn normal ist, wenn ich die Frage stellen würde. Was normal ist, dass wird doch geprägt. Die Menschen betrachten ihre Umwelt nach ihren erworbenen Einstellungen. Oft entgleiten die Diskussionen über diese Menschen und auch über Frauen ganz allgemein, in Streitgespräche. Die Evolution wird zum Sündenbock gemacht, aber stimmt das? Da ich mich schon sehr lange in diesem Bereich umgeschaut habe, stelle ich jetzt eine andere Hypothese auf. Auf dem Weg der Evolution hat der Mensch eine Stufe erreicht, in der es nicht mehr im Vordergrund um die Arterhaltung geht. Wir sind in der Lage unsere Umwelt zu gestalten und nach unseren Vorstellungen zu entwickeln. Damit treten andere Dinge in den Vordergrund. Ich sage mal, es geht um Menschlichkeit, um Mensch sein dürfen. Und genau hier wird deutlich, dass es immer mehr Leute gibt, die in den großen Bereich des "Anders Seins" gehören. Im Internet finden sich immer mehr Seiten, die all diesen Menschen sagen, ihr seit nicht allein. Auch hier auf Romantik finden sich immer wieder Menschen, die anders sind. Aber alle Menschen suchen vermutlich etwas Ähnliches. Ich denke, es geht um das Miteinander und darum, die Einsamkeit zu überwinden. Doch auch um die Erfüllung ganz eigener Wünsche und Bedürfnisse. Heute ist es eher möglich über seine tiefsten Wünsche zu reden als früher. Aber die Angst vor den althergebrachten und besonders vor den eigenen Einstellungen lässt dies kaum zu. Unsere Wahrnehmung richtet sich danach, was jeder gelernt hat und welche Erfahrungen er gemacht hat. Diana hat vermutlich ein gutes und starkes Selbstbewusstsein, ich dagegen fast keines. Das liegt an unserer Kinderstube. Aber wir haben uns beide entschlossen mit EUCH allen über das zu reden, was Mensch sein bedeutet. Dazu muss man den Mut haben, in sich hinein zu schauen und offen sein für das sein, was einem begegnen kann. Menschliche Nähe, menschliche Wärme, Geborgenheit und auch sexuelle Wünsche verschiedenster Art gehören zu uns Menschen. Lassen wir doch die vielen Schubladen einmal weg, dann fallen wir alle in einen großen Topf und das ist der Topf, auf dem steht "MENSCH".
Ich wünsche allen ganz viel Mut und Offenheit für sich selbst.
Viele Grüße, Theatho
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 7:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Theatho,
nicht zum ersten Mal bin ich beeindruckt von Deiner Art, über das Leben an sich und die Menschen im besonderen zu denken und zu schreiben....
Viele Grüße. Mona
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Theatho
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BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 8:00 am    Titel: Hallo Antworten mit Zitat

Danke Mona!

LG
Theatho
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Venus in Bluejeans
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BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 8:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Theatho hat einen interessanten Satz geschrieben:
Ich denke, es geht um das Miteinander und darum, die Einsamkeit zu überwinden.


Ich persönlich bin der Meinung, dass alle Lebewesen isolierte Individuen sind. Egal ob du alleine bist oder von vielen Menschen umgeben,
In dem ständigen Miteinander (Beruf, Familie, Freundeskreis etc) vergessen wir das nur zeitweise

Jeder ist für die eigene Gestaltung und Qualität des Lebens selbst verantwortlich und ich kann von niemand verlangen, dass er / sie mein Leben glücklicher und schöner macht.

Ich denke, wir müssen endlich lernen die Lebensfreude aus uns selbst zu holen und wir sollten uns endlich unabhängig machen, von den Erwartungen, die andere an uns stellen oder die wir an andere haben.
Nur über diesen Weg sind wir fähig andere Menschen, die aus der Norm fallen, bedingungslos zu tolerieren.
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Venus in Bluejeans
"Wischen ist Macht"
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 8:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich voll zu!

Was ich schwierig finde ist, daß diese mit dem Verstand und Bewusstsein getroffenen Erkenntnisse von den Gefühlen allzu leicht "unterminiert" werden. Mit dem Verstand wissen wir so vieles, aber unsere Gefühle, die meistens aus unerfindlichen Gründen so sind, wie sie sind, bringen uns ganz schön oft dazu, unsere verstandesmäßig getroffenen Erkenntnisse zu vergessen, oder auch zu ignorieren. Das macht es "besonderen Menschen", ganz egal, warum sie besonders sind, extra schwer.

Versteht jemand hier, was ich meine?
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Venus in Bluejeans
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BeitragVerfasst am: Di Apr 28, 2009 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

ich verstehs, Mona

Vielleicht ist das der Sinn des Lebens, dass wir lernen beides in Einklang zu bringen.
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Venus in Bluejeans
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