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ALTLASTEN...
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 11:04 am    Titel: ALTLASTEN... Antworten mit Zitat

Immer wieder lese ich bei Partnersuchenden die Bemerkung "ohne Altlasten" oder "du solltest frei von Altlasten sein"......etc.
Das bringt mich jedesmal in`s Grübeln, was meinen diese Menschen eigentlich damit ? "Altlasten" ist ein sehr dehnbarer Begriff und bezieht sich auf die Vergangenheit, doch kann man seine ganze Vergangenheit löschen ?.....ich denke nein...!
Eine Definition erfährt man in der Regel nicht, was also erwarten diese Menschen oder was wollen sie damit ausdrücken ?
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 11:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo CoolWulf,

das ist eine gute und nachdenkenswerte Frage.

Ich nehmne an "frei von Altlasten" bedeutet, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Also bereits wieder frei und nicht nur getrennt, wie ich es bin. Die Kinder aus dem Haus, oder eine andere Reglung usw.. Oder ein Neugeborenes, kann auch sein.

Aber ich denke oft, puh...was ich einem neuen Partner alles erzählen müßte, bis er ein Bild von meinem Leben hat, das ist verdammt mehr als mit 20 Jahren, das Päckchen wird immer größer und schwerer.

Gruß
Diliara
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 11:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

jeder hat seine "Altlasten". Es ist nur eine Frage, wie geh ich damit um? Man kann auch daraus lernen. Ich sehe es jedenfalls nicht negativ. Es kommt immer auf die persönliche Einstellung an. Deshalb bin ich auch nicht so grau, wie mein Nik vermuten lässt... Confused
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 12:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

dilara hat Folgendes geschrieben:
Hallo CoolWulf,

das ist eine gute und nachdenkenswerte Frage.

Ich nehmne an "frei von Altlasten" bedeutet, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Also bereits wieder frei und nicht nur getrennt, wie ich es bin. Die Kinder aus dem Haus, oder eine andere Reglung usw.. Oder ein Neugeborenes, kann auch sein.

Aber ich denke oft, puh...was ich einem neuen Partner alles erzählen müßte, bis er ein Bild von meinem Leben hat, das ist verdammt mehr als mit 20 Jahren, das Päckchen wird immer größer und schwerer.

Gruß
Diliara


Hallo Diliara,

danke für deine Meinung......welche mir aber erneut Anlass zum nachdenken gibt....
Wenn ein Partnersuchender Kinder, ein Neugeborenes oder auch die Situation eines getrennt lebenden Menschen als "Altlast" sieht, dann sollte er sich mal fragen was er überhaupt sucht ?
Ich habe selbst zwei erwachsene Söhne und es würde mir nie einfallen sie wegen einer neuen Partnerin in`s Abseits zu stellen, genausowenig würde ich dies von einer neuen Partnerin erwarten, die auch Kinder hat....und die meisten in unserem Alter haben nun einmal Kinder, ob erwachsen, noch zu Hause oder neugeboren....letzteres wäre eine Herausforderung !
Wenn man sich von seinem alten Partner trennt weil es einfach nicht mehr funktioniert oder aus welchen Gründen auch immer, dann kann man dies nicht von heute auf morgen in die Schublade legen, daran hindern uns die Gesetze. Wichtig ist nur daß sich der eventuelle neue Partner von seinem alten Partner innerlich gelöst hat und der möglicherweise noch bestehende Kontakt sich auf das wesentliche beschränkt.
Du hast es aber schon irgendwie richtig erfasst, "Altlasten" scheinen die Konfrontation mit der Vergangenheit zu sein, aber ohne die geht es nun mal nicht...mache dir also keine Gedanken über deine Situation, wer sie nicht akzeptiert, ist es nicht wert, und eine (Alt) Last darf es schon garnicht sein....

LG CoolWulf
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 12:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

grauesmaeusl hat Folgendes geschrieben:
jeder hat seine "Altlasten". Es ist nur eine Frage, wie geh ich damit um? Man kann auch daraus lernen. Ich sehe es jedenfalls nicht negativ. Es kommt immer auf die persönliche Einstellung an. Deshalb bin ich auch nicht so grau, wie mein Nik vermuten lässt... Confused


Hallo grauesmaeusel,

deine Meinung ist deine individuelle Einstellung, definiert aber nicht was du unter "Altlasten" tatsächlich siehst. Was wäre denn für dich eine
(Alt) Last die für dich in einer neuen Partnerschaft nicht akzeptabel wäre ?

LG CoolWulf
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 1:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@CoolWulf

Ich glaube, mit der Bezeichnung "frei von Altlasten" sind keine Kinder gemeint, sondern - wie du es schon selbst beschrieben hast - dass man frühere Beziehungen gedanklich und emotional so weit verarbeitet hat, dass sie die neue Beziehung nicht belasten oder bedrohen.

Inwieweit man sich darüber selbst immer ganz sicher sein kann, ist allerdings fraglich.

Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag. Zwinkermal Wink
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 3:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Pssssssss!!!
Darf ich auch mal was zu dem Thema bemerken?? Confused
Könnten mit "Altlasten" nicht auch finanzielle Verpflichtungen, des Hinterbliebenen oder Geschiedenen, gemeint sein???? Ich meine Kredite, Unterhalt oder Hypotheken??? Shocked
War nur so ein Gedanke??? Confused
Schönen Tag noch Luzi
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 4:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alt-Lasten....

... das sind im wahrsten Sinne des Wortes Lasten...

etwas, das einen selbst oder auch eine evtl. neue Beziehung belasten könnte..

etwas, was man immer noch mit sich herum schleppt, obwohl man es vielleicht gern los werden würde...

und ganz sicher ist es für jeden etwas anderes: eine gescheiterte Beziehung, eine zerbrochene Ehe, ein verstorbener Partner, vielleicht auch eine Krankheit oder Mißerfolg im Beruf....

in unserem Alter hat man schon einen großen Teil seines Lebens gelebt und somit auch schon vieles erlebt, was man sicher nicht immer völlig ausblenden kann, aber auch gar nicht immer sollte, denn schließlich haben unsere Erfahrungen uns auch geprägt ...

... zu einer Last werden solche Dinge wohl nur, wenn man immer alles nur negativ sehen kann, wenn man neue Menschen, die man kennen lernt, immer mit den "alten" vergleicht, wenn man mit seinem Schiksal nur noch hadert und keine Freude mehr haben kann ...

.. dann können Erfahrungen oder Belastungen schnell zu Alt-Lasten werden, mit denen der/die eine oder andere eben nicht "belastet" werden möchte...

auch wahrscheinlich nicht immer ganz Alt-Lasten-frei

Edel
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PeterE51
entdeckend


Anmeldedatum: 12.07.2008
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 8:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
@Edel2008 und alle anderen
da ich mich mit den "Altlasten" angesprochen fühle und das hier schon öffters geschrieben habe finde deine Antwort genau so wie es in meinen Kopf ist. Ich hätte es nicht besser schreiben können.

@Luzi
nein jeder sollte mit sich selbst und seine finanziellen Probs zurecht kommen.
Natürlich gibt es auch personen die jemanden suchen die genug geld haben damit ihre schulden bezahlt werden.
dies nenne ich aber nicht Altlasten !!

Gruß
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 10:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Luzi :

Nein, finanzielle Verpflichtungen kann ich niemals zu "Altlasten" zählen, denn dafür ist jeder selbst verantwortlich, wie auch PeterE51 schon treffend dargestellt hat ! Wenn ein Mann oder eine Frau dies als Grund sieht keine Beziehung mit der betreffenden Person einzugehen, dann kommt bei mir sofort der Verdacht auf daß hier das materielle vor den Gefühlen kommt, und das nenne ich keine Liebe !
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 10:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Edel2008 :

So wie du es in deinem letzten Bericht schilderst, hast du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen ! Wenn ein Mensch seine emotionalen Probleme aus vorheriger Beziehung nicht bewältigt hat und dies negativ in eine neue Beziehung einbringt, kann das tatsächlich zu einer (Alt) Last werden.
Wie sieht es aber nun mit dem Verlust eines Partners aus ?
Beispiel : Eine Frau verliert ihren langjährigen Ehepartner durch plötzlichen Tod. Nach einer gewissen Zeit hat sie diesen schweren Schicksalsschlag bewältigt und ist bereit eine neue Beziehung einzugehen.
Der verstorbene Partner wird diese Beziehung ewig begleiten, denn die Frau wird diesen Mann niemals vergessen und sie wird bis an ihr Lebens ende sein Grab besuchen und pflegen.
Hier gibt es nun wohl geteilte Meinungen, denn nicht jeder neue Partner wird damit klarkommen und es wird für ihn eventuell zu Last....Altlast ?
Ich persönlich habe damit kein Problem, sehe es daher auch nicht als Altlast.
Ich denke, jeder der sich entschliesst in seinem Leben eine zweite Beziehung einzugehen, muss sich im Klaren sein daß er Toleranz und Verständnis aufbringen muss, so wie er es auch selbst erwartet, denn die Vergangenheit lässt sich nicht vollends in die Besenkammer stellen. Er oder Sie müssen auch bereit sein eventuelle Probleme des anderen gemeinsam zu bewältigen, für eine gemeinsame neue Zukunft.
Würde sich jeder Mensch so verhalten, gäbe es keine "Altlasten"......
doch der Egoismus und das materielle Denken vieler Menschen werden dies nie auf einen Nenner bringen können.....schade !
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 6:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe das Gefühl, mein Beitrag wurde missverstanden. Das tut mir leid. Wollte keine Negativ-Stimmung verbreiten.
Liebe Grüße
grauesmaeusl
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 8:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ grauesmaeusel

nur weil hier mal ein ernstes Thema angesprochen wird, verbreitest du doch damit keine negative Stimmung!!!!

In einem Forum sollte auch dafür Platz sein.....

@ coolwulf
der Verlust eines Partners ist sicher etwas, was immer bei einem bleibt... das ist zumindest meine Erfahrung.... das muss aber nichts negatives sein...

... wenn es nicht mehr wehtut und man nicht mehr mit Traurigkeit an den verlorenen Partner denken muss, dann kann man sicher auch frei für eine neue Beziehung sein .... was nicht bedeutet, dass man alles vergißt, was mal war ....

wie gesagt - nicht immer ganz altlastenfrei -

Edel
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Okt 03, 2009 6:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Altlast in diesem Sinne ist für mich eine Überbleibsel aus der Vergangenheit, das negative Einflüsse auf die neue Beziehung haben und sie somit sehr belasten kann!

Man muss sich befreien von vergangenem Druck, der einen immer noch berührt und wodurch man gedanklich und emotional noch keinen Abstand von der alten Beziehung erreicht hat!

Man sollte soviel Abstand zu dem alten Leben aufbauen, dass man sich innerlich völlig lösen kann und erst dadurch den Kopf für Neues frei hat. Der möglicherweise noch bestehende Kontakt aus einer ehemaligen Beziehung sollte sich auf das Wesentliche beschränken.

Die Kinder zählen für mich nicht zu den Altlasten. Sie würde ich nie wegen eines neuen Partners ins Abseits stellen, weil sie für immer mit mir verbunden sind und zu meinem Leben gehören. In unserem Alter ist es ideal, wenn sie erwachsen sind und das Haus bereits verlassen haben.

Altlasten sind für mich auch andere Gegebenheiten aus der Vergangenheit wie z.B. Schulden bzw. Unterhalt oder Rechtstreitigkeiten/Vorstrafen und ganz wichtig: die psychischen Probleme, die durch große nervliche Belastungen (die hier schon genannten Schicksalsschläge)entstanden sind. Ebenso gehören chronische Erkrankungen in unserem Alter für mich zu den Altlasten, die man in eine neue Beziehung mitbringen kann.
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Vorleser_1950
angekommen


Anmeldedatum: 17.12.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Do Dez 17, 2009 3:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Forum,

viele Gedanken und auch viele Erfahrungen habe ich aus den vorhergehenden Beiträgen wahrgenommen. Und oft hatte ich das Gefühl, dass hierin für einige auch viele emotionale Erfahrungen "wachgerufen" wurden und spontan eine Assoziierung zum Wort "Altlast" geknüpft wurde. Und hierbei glaube ich, dass hier oft die Umstände und gegenseitigen Verletzungen aus einer oder mehreren früheren Trennungen gemeint sein könnten ....

Ich habe hier nur zwei Zitate, die es sich lohnt - so meine ich - vielleicht einmal zu überlegen.
Denn eine "Alt-Last" bietet auch jedem die Chance, sich weiter zu entwickeln. Das wünsche ich allen "Betroffenen".

So, hier die beiden Zitate von Bernhard Schlink aus dem Buch „Der Vorleser“:

"Wenn ich jedoch verletzt werde, kommen wieder die damals erfahrenen Verletzungen hoch, wenn ich mich schuldig fühle, die damaligen Schuldgefühle, und in heutiger Sehnsucht, heutigem Heimweh spüre ich Sehnsucht und Heimweh von damals. Die Schichten unseres Lebens ruhen so dicht aufeinander auf, daß uns im Späteren immer Früheres begegnet, nicht als Abgetanes und Erledigtes, sondern gegenwärtig und lebendig. Ich verstehe das. Trotzdem finde ich es manchmal schwer erträglich."
S. 206

„Warum? Warum wird uns, was schön war, im Rückblick dadurch brüchig, dass es hässliche Wahrheiten verbarg? [...] Weil man in einer solchen Lage nicht glücklich sein kann? Aber man war glücklich! Manchmal hält die Erinnerung dem Glück schon dann die Treue nicht, wenn das Ende schmerzlich war. Weil Glück nur stimmt, wenn es ewig hält? Weil schmerzlich nur enden kann, was schmerzlich gewesen ist, unbewusst und unerkannt? Aber was ist unbewusster und unerkannter Schmerz?
S. 38


Vorleser_1950
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