Plötzlich ohne Rasenmäher im Wochenendhaus: Lösungen und Überlegungen

Was haben das Havelländische Luch, Fläming, der Spreewald, das Ruppiner Seenland, die Uckermark und die Märkische Schweiz alle gemeinsam? Genau, es sind beliebte Wochenendziele und ebenso beliebte Gebiete für Wochenendhäuser oder Zweithäuser. Es sind stadtnahe Lagen bei gleichzeitig hohem Erholungswert. So ein Wochenendhaus kann eine schöne Sache sein, aber nicht, wenn man mit Vorfreude dort ankommt und plötzlich der Rasenmäher und andere Gegenstände nicht mehr anzutreffen sind.

Kriminalität und Einbrüche machen leider auch vor Wochenendhäusern nicht halt. Besonders bei abgelegenen Wochenend- oder Ferienhäusern müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden. Dieser Artikel bietet daher einen Überblick über Maßnahmen zur Optimierung der Sicherheitsvorkehrungen und des Versicherungsschutzes für solche Immobilien. Firmen, die im Bereich Security in Berlin tätig sind, können hierbei mit ihrer Expertise für eine zusätzliche Absicherung von Zweithäusern sorgen.

Die Sicherheitsvorkehrungen verstärken

Damit es nur beim Rasenmäher bleibt, sollte zuerst einmal der Einbruchschutz des Wochenendhauses generell optimiert werden. Unter dem Strich bedeutet dies, die Schwachstellen im Sicherheitssystem des Wochenendhauses zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko eines Einbruchs zu minimieren. Hierbei sollte eine Verbesserung der Fenstersicherungen, die Installation einer Alarmanlage, die Verwendung robusterer Türen oder Beleuchtungskonzepte oder gar ein privater Sicherheitsdienst in Betracht gezogen werden. Man muss es aber nicht gleich übertreiben und Alcatraz 2.0. errichten. Daher sollte eine ausgewogene Balance zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit angestrebt werden, damit das Wochenendhaus weiterhin als Ort der Erholung dienen kann. Eine umfassende Sicherheitsstrategie kann hierbei helfen, sowohl technische als auch organisatorische Aspekte zu berücksichtigen. Sie stellt auch eine kontinuierliche Anpassung an neue Bedrohungen sicher.

Der folgende Punkt ist zwar Teil der zuvor erwähnten Maßnahmen, verdient aber eine nähere Betrachtung. Es geht um die Verbesserung der Beleuchtung. Diese zielt darauf ab, das Gelände rund um das Wochenendhaus besser auszuleuchten. Das schreckt potenzielle Eindringlinge zusätzlich ab und erleichtert die Überwachung. Eine Möglichkeit ist hier, die Außenbeleuchtung strategisch zu platzieren und geeignete Verstecke und dunkle Bereiche vollständig auszuleuchten. Neben der Abschreckung erhöht eine gute Beleuchtung ebenfalls das Sicherheitsgefühl der Bewohner beim Betreten und Verlassen des Hauses. Um den Einsatz weiter zu optimieren und die Betriebskosten zu senken, können hierbei energieeffiziente und robuste Leuchten mit Bewegungsmeldern oder Dämmerungssensoren eingesetzt werden. Ein erfreuliches Nebenprodukt ist hierbei oft auch eine verbesserte Ästhetik und eine Aufwertung der Atmosphäre.

Im eher anonymen städtischen Umfeld ist es nicht immer ganz so einfach, eine gute Beziehung mit dem Nachbarn aufzubauen. Wenn das aber gelingt, ist bereits eine weitere Voraussetzung für eine erhöhte Sicherheit geschaffen. Es geht um eine starke Nachbarschaftsgemeinschaft im Umfeld des Wochenendhauses. Wenn diese gut vernetzt ist, stellt sie eine soziale Kontrolle dar und kann oft potenzielle Einbrecher abschrecken. Des Weiteren stärken organisierte Nachbarschaftstreffen oder gemeinsame Aktivitäten hierbei den Zusammenhalt. 

Den Versicherungsschutz prüfen

Nehmen wir an, es kommt nun doch zum Fall der Fälle. Das Wochenendhaus bietet jetzt nur noch Schlafplätze auf dem nackten Fußboden und neben dem Rasenmäher sind auch die Möbel weg. Auf dem Fußboden zu schlafen, soll ja gut für die Wirbelsäule sein, doch ist es in dem Fall dennoch beruhigend zu wissen, wenn jetzt eine Versicherung für den Verlust der Möbel einspringen kann. Was diese abdeckt, sollte aber bereits vor dem Schadensfall bekannt sein. Hierbei sollten die Deckungssummen für Gebäude, Inventar und Haftpflicht auf ihre Angemessenheit überprüft werden. Möglicherweise haben sich seit Abschluss der Police Wertsteigerungen oder neue Risiken ergeben, die eine Anpassung erfordern. Auch Sondervereinbarungen wie Überschwemmungs- oder Einbruchschutz sollten auf Aktualität geprüft werden. 

Auch ergänzende Versicherungen sollten in Erwägung gezogen werden. Denn je nach individueller Situation und Risikoprofil könnten Policen für Elementarschäden, Glasbruch, Vandalismusschäden oder die Absicherung hochwertiger Ausstattungsgegenstände sinnvoll sein. Auch temporäre Versicherungen für Baumaßnahmen oder beim Leerstand sollten geprüft werden. Dieser Zusatzschutz bringt zwar höhere Kosten mit sich, kann sich aber auf lange Sicht auszahlen.

Nach der Analyse und Recherche sollte mit den entsprechenden Versicherungen Kontakt aufgenommen werden. Um eine maßgeschneiderte Lösung und potenzielle Deckungslücken zu finden, ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Versicherungsanbieter Gold wert. Regelmäßige Beratungsgespräche, bei denen beide Seiten offen Fragen stellen und Anliegen vorbringen können, tragen zu einem belastbaren Versicherungskonzept bei. Auch sollte bei geplanten Umbaumaßnahmen oder Nutzungsänderungen eine proaktive Kommunikation stattfinden. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Anpassung des Versicherungsschutzes. 

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