Peyronie - die unterschätzte Männer-Krankheit

Eine Abnahme der Potenz im Alter muss nicht zwangsläufig mit eingeschränkter psychischer Leistungsfähigkeit zu tun haben. Oftmals sind es schlicht psychische Probleme, die zu einer Verminderung der Erektionsfähigkeit führen. Eine weitere, häufig unterschätzte Erkrankung, die Peyronie-Krankheit, medizinisch IPP (Induratio penis plastika), kann zu einer erektilen Dysfunktion führen. Neue Studien zeigen, dass die Krankheit am häufigsten bei Männern zwischen 50 und 70 Jahren auftritt, je früher eine Peyronie Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen, die Symptome vollständig zu behandeln.

Was genau ist Peyronie?

Peyronie ist eine Erkrankung des Bindegewebes am Penis. Infolge der Erkrankung bilden sich fibröse Plaques im Bereich der inneren Hüllschicht des Penis, in der Regel an der Oberseite. Die so entstehende Gewebeverdickung zieht den Penis an der Stelle des Plaques zusammen, sodass der erigierte Penis dann eine mehr oder weniger starke Krümmung aufweist. Diese ist oft mit Schmerzen verbunden und kann den Geschlechtsverkehr stark beeinträchtigen oder gar unmöglich machen.

Enormer Leidensdruck von Betroffenen

Bis zu zehn Prozent aller Männer erkranken im Laufe des Lebens an Peyronie. Die Ursachen sind bis heute nicht gänzlich geklärt, fest steht, dass eine Verletzung des Schwellkörpergewebes und die daraufhin eintretende Narbenbildung zu einer abnormalen Verformung des Penis führen können. Betroffene haben nicht selten einen enormen Leidensdruck, es gibt jedoch effektive Methoden und Therapien, um Peyronie zu behandeln. Wird die Erkrankung nicht frühzeitig erkannt oder ignoriert, kann dies letztlich zu irreparablen Schäden führen, oder eine mit Risiken verbundene Operation notwendig machen. Was also sind die Symptome?

Die auftretenden Symptome sind bei Betroffenen höchst unterschiedlich. In den meisten Fällen wird zunächst von folgenden Symptomen berichtet;

  • Schmerzen am Penis
  • tastbarer Knoten am Penisschaft
  • Penisverkrümmung in unterschiedlichem Ausmaß
  • Penislängenverlust
  • erektile Dysfunktion
  • Instabilität der Penisachse

Peyronie kann sowohl schleichend, als auch plötzlich auftreten. Männer, die entsprechende Symptome bemerken, sollten unverzüglich einen Urologen oder Andrologen aufsuchen, diese können schnell und unkompliziert eine Diagnose treffen oder den Verdacht entkräften.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Je frühere eine Peyronie Erkrankung festgestellt wird, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Genesung. Eine leichte Krümmung des Penis muss meist nicht behandelt werden und bildet sich nach einigen Monaten von selbst wieder zurück. Stärkere Krümmungen werden mittels unterschiedlicher Methoden oder einer Kombination verschiedener Methoden behandelt. In einem ersten Schritt geht es meist darum, den Entzündungsprozess zu stoppen. Hierfür kommen etwa die Gabe von Vitamin E, Bestrahlung oder Cortison infrage. Um die Krümmung zu korrigieren, empfehlen sich medizinische Expander, wie der Penimaster, der in einer aktuellen Studie belegt, dass sich der Einsatz über längere Zeit positiv auf die Krümmung auswirkt und diese nachhaltig korrigiert. Interessante Informationen findet man dazu in dieser Studie.

Fazit

Peyronie wird häufig erst gar nicht diagnostiziert, da Betroffene nicht zum Arzt gehen und die Symptome ignorieren. Dies kann zu schweren Verläufen führen und im schlimmsten Fall eine Operation erforderlich machen. Um dies zu vermeiden und weiteres Risiko auszuschließen ist es wichtig, so früh wie möglich eine Diagnose durchführen zulassen, sobald die ersten Anzeichen auftreten. Nur so kann eine vollständige Heilung erreicht werden.

Miglieder-Login
Was ist Ihnen wichtig?
News
Tipps für den ultimativen Streaming-Genu…
10/06/2021

Zwar ist Spotify nach wie vor die Nummer eins, wenn es um Musikstreaming geht, doch Amazon Music und Apple iTunes sind …

mehr lesen

Ideen für Romantik zu Hause
09/06/2021

Du möchtest einen schönen und romantischen Abend mit deiner besseren Hälfte verbringen? Leider hast du nur wenige oder …

mehr lesen