Ich rauche, mein Partner nicht - Kautabak als Alternative?

In Deutschland wird noch immer gerne geraucht. Studien zeigen, dass rund 23,8 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Zigarette greifen. Mittlerweile hat sich die Industrie um einiges erweitert und bietet den Kunden verschiedene Optionen an. Neben den klassischen Zigaretten gibt es ebenfalls die Pfeife, die E-Zigarette, den Vaporizer und vieles mehr. Doch vor allem der Kautabak erfreut sich in letzter Zeit besonderer Beliebtheit. Er erzeugt keinen Rauch und ist somit in geschlossenen Räumen erlaubt. Der Effekt bleibt jedoch gleich. Im folgenden Artikel informieren wir Sie rund um das Thema “Kautabak” und zeigen auf, was bei der Einnahme beachtet werden muss.

Was genau ist Kautabak?

Als Kautabak bezeichnet man Tabak, der sich durch einen sehr hohen Nikotingehalt auszeichnet. Die Blätter der Pflanze werden mehrere Wochen lang getrocknet, fermentiert, gepresst und gelagert. Im Anschluss daran wird das Produkt in Soßen eingelegt, um den Kautabak mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu versehen. Zu guter Letzt presst man ihn in Form eines Riegels und verpackt das Endprodukt. Kautabak ist heutzutage fast überall erhältlich. In Supermärkten und Fachgeschäften können Kunden die Ware im Alltag erstehen. Wer sich jedoch noch etwas Abwechslung und außergewöhnlichen Produkten sehnt, sollte Odens Snus ausprobieren. Der Onlineshop verfügt über ein großes Sortiment, das die Geschmacksnerven auf besondere Art und Weise stimuliert.

Die Geschichte

Die meisten Europäer kennen Kautabak aus den Filmen über den Wilden Westen. Cowboys und Indianer lieferten sich sagenumwobene Schlachten und unterhielte mit ihren Geschichten Groß und Klein. Der Kautabak galt als Markenzeichen der Cowboys. Tatsächlich stammt die Tradition rund um die Tabakpflanze allerdings von den Ureinwohnern Amerikas. Nach der Entdeckung des Kontinents transportierte Christoph Kolumbus die Pflanze nach Europa. Auf den Schiffen herrschte strengstes Rauchverbot, da das Holz schnell Feuer fangen konnte. Aus diesem Grund entschloss sich die Besatzung kurzerhand dazu, den Tabak einfach so in den Mund zu nehmen: Der Kautabak war geboren. 

So wird Kautabak richtig eingenommen

Beim Anzünden der Zigarette kann nicht viel falsch gemacht werden. Kautabak löst allerdings immer noch große Unsicherheiten aus. Öffnet man den Behälter, findet man einen Riegel aus losem Kautabak vor sich. Das Produkt wird portionsweise entnommen und mithilfe der Finger zu Kugeln oder dünnen Würsten geformt. Der Tabak wird dann in den Mund genommen und nach einigem Kauen in den Wangenbereich verstaut. Dort ist es dem Tabak möglich, seine Geschmacksvielfalt zu entfalten und das Nikotin abzugeben. Je nach Sorte und Qualität des Produkts wiederholt man diesen Prozess mehrere Male und kann den Kautabak sogar mehrere Stunden in der Wange lagern. Gibt es gesundheitliche Risiken?

Mit dem Konsum von Tabak ist stets ein gesundheitliches Risiko verbunden. Er enthält Nikotin, was nachweislich Krebserkrankungen fördern kann. Dennoch ist und bleibt Kautabak eine gesündere Alternative zur klassischen Zigarette. Beim Verbrennungsprozess werden nämlich vor allem durch den Filter weitere Schadstoffe freigesetzt, welche die Gesundheit des Konsumenten noch zusätzlich beeinträchtigen können. Raucher sind sich dieser Gefahren allerdings durchaus bewusst und akzeptieren die Folgen. Kautabak ist demnach eine willkommene Alternative, um Rauchverbote zu umgehen und den Partner mit dem typischen Rauchgeruch nicht zu belästigen.

Wo liegt der Unterschied von Kautabak und Snus?

In Verbindung mit Kautabak fallen auch häufig Begriffe wie Priem, Skruf und Snus. Priem ist eine weitere Bezeichnung für Kautabak und stellt somit ein Synonym dar. Snus und Skruf jedoch können als moderne Formen des klassischen Kautabaks bezeichnet werden. Hersteller hatten sich vor allem darauf fokussiert, die Form und Anwendung des Kautabaks zu erweitern.

Während Kautabak häufig lose im Mund liegt, versteht man unter Snus kleine Zellulose-Beutel, welche unter die Oberlippe gesteckt werden. Dies verhindert den Austritt des Saftes vom Kautabak. Vor allem Anfänger schlucken die geschmacksintensive Soße und leiden anschließend unter Übelkeit und Brechreiz. Die Symptome können sogar so weit fortschreiten, dass die Konsumenten eine Nikotinvergiftung erleiden. Solche Probleme können jedoch durch ein regelmäßiges Ausspucken ganz einfach beseitigt werden. Erfahrene Anwender haben zudem eine Resistenz gegen die nikotinhaltige Flüssigkeit entwickelt.

Snus hat seinen Ursprung in Schweden und wird mit Wasser, Salzen und verschiedenen Aromastoffen getränkt. Er ist äußerst beliebt bei den Konsumenten und macht dem Kautabak immer mehr die Spitzenposition streitig.

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