Arthrose: Was tun bei Gelenkverschleiß?

Die weltweit häufigste Erkrankung der Gelenke ist die Arthrose. Bei dieser kommt es zu einem Verschleiß des Knorpels an den Gelenken. Der Knorpel wird durch falsche Belastung, Abnutzung oder anderweitige Gründe beschädigt oder kann sogar vollständig verschwinden.

Betroffen können dabei sämtliche Gelenke des Körpers sein, besonders häufig lässt sich die Arthrose jedoch an den Füßen, den Fingern, den Händen, den Schultergelenken, der Hüfte und den Knien feststellen.

Die Betroffenen leiden häufig unter starken Schmerzen und die Gelenke werden steifer, sodass sie weniger beweglich sind.
Um Schmerzen zu verhindern, versuchen viele Patienten, die Gelenke zu schonen, wodurch es zu einer noch schlechteren Durchblutung des Knorpels kommt und dieser noch weiter seine Schutzfunktion einbüßt.

Die Stammzellentherapie bei Arthrose im Knie stellt beispielsweise eine wirkungsvolle Behandlungsmethode dar. Welche Therapien bei einer Arthrose außerdem in Frage kommen, zeigt der folgende Artikel.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose

Grundsätzlich kann eine Arthrose nicht geheilt werden, da es nicht möglich ist, den Knochen- und Knorpelschaden wieder rückgängig zu machen. Daher verfolgen die Behandlungen das Ziel, die weitere Entwicklung der Erkrankung zu verhindern und die Leiden des Patienten zu reduzieren.

Im ersten Schritt werden konservative Therapieverfahren eingesetzt. Falls diese nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen, können danach operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden.

Gewichtsreduktion

Bei fettleibigen oder übergewichtigen Patienten kann eine Gewichtsreduktion zur maßgeblichen Entlastung der beschädigten Gelenke führen und das Fortschreiten des Verschleißes verlangsamen. Eine Ernährungsumstellung kann so den Arthroseverlauf positiv beeinflussen.

Ausreichend Bewegung

Das betroffene Gelenk sollte trotz der Beschwerden nicht geschont, sondern regelmäßig gefordert werden, um seine Beweglichkeit weiterhin zu erhalten. Darüber hinaus wird die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessert, wodurch ein weiterer Abbau herausgezögert wird - schonende und gleichmäßige körperliche Betätigungen, wie Schwimmen oder Nordic Walking, sind ideal.

Physiotherapie

Die Beweglichkeit der Gelenke kann mithilfe von Physiotherapie zielgerichtet gefördert werden, sodass sich die Beschwerden des Patienten reduzieren.
In der Regel ist für einen Erfolg der Therapie entscheidend, dass die Patienten die Übungen aus der Physiotherapie auch regelmäßig eigenständig zuhause durchführen.

Physikalische Therapien

Die Schmerzen können ebenfalls durch eine verbesserte Durchblutung des Gelenks gelindert werden. Für eine optimierte Durchblutung sorgen dabei Therapien mit Strom, Kälte oder Wärme.

Durch Kälteanwendungen, beispielsweise mit Tonerde oder Kompressen, werden die Entzündungen gelindert und die Schwellungen abgemildert. Die Muskulatur kann durch Behandlungen mit Wärme gelockert werden.

Medikamente

Medikamente werden bei der Therapie von Arthrose eingesetzt, um Entzündungen zu lindern und die Leiden für den Patienten zu reduzieren.
Genutzt werden im Bereich der Schmerzmittel häufig nicht-sterioidale Antirheumatika, wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, die besonders bei akuten Schmerzen helfen.
Patienten können darüber hinaus auch entzündungshemmende Kortisonpräparate einnehmen. Allerdings zeigen diese nur eine kurzzeitige Wirkung und sollten ebenfalls nicht über längere Zeiträume genutzt werden.

Daneben existieren auch Verfahren, bei denen Hyaluronsäure in die Gelenke gespritzt wird, allerdings ist ihre Wirksamkeit noch nicht eindeutig wissenschaftlich bestätigt.

Hilfsmittel

Abhängig von der jeweiligen Art der Arthrose können bestimmte Hilfsmittel eine große Erleichterung für den Alltag der Betroffenen darstellen.
Spezial-Schuhe und Einlagen helfen zum Beispiel bei einer Hüft- oder Kniearthrose, falsche Belastungen der Gelenke zu vermeiden. Finger, die von Arthrose betroffen sind, werden oft mithilfe von Schienen stabilisiert.

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