Das hilft gegen Arthrose

Arthrose entwickelt sich zu einer Volkskrankheit. Nicht nur ältere Mitmenschen sind betroffen, in zunehmenden Maße auch jüngere. Bei Arthrose verschleißt der Knorpel in den betroffenen Gelenken, sodass die Knochenenden auf einander treffen und für starke Schmerzen sorgen. Der Knorpel soll eigentlich wie eine Schutzschicht zwischen diesen Knochenenden funktionieren, die trennen und Belastungen im Gelenk gleichmäßig verteilen. Wenn der Knorpel durch Verschleiß diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann, wird das Gelenk steif und die Bewegung schmerzt.

Betroffenen neigen natürlicherweise dazu, dass Gelenk zu schonen und möglichst wenig zu belasten. Das bedeutet allerdings, dass der Knorpel in diesem Gelenk weniger durchblutet wird, und damit schneller verschleißt. Ein Teufelskreis einsteht. Also was tun bei Arthrose?

Arthrose ist nicht heilbar

Die Arthrose selbst, also der Verschleiß des Knorpels ist nicht heilbar. Wenn der Knorpel einmal verschlissen ist, lässt sich dieser nicht wiederaufbauen. Wer an einer Arthrose erkrankt ist, kann sich darauf zu reduzieren, die Symptome zu reduzieren und einen weiteren Fortschritt der Krankheit zu verhindern.

Regelmäßige Bewegung hilft am Besten

Die beste Möglichkeit um die Symptome einer Arthrose zu lindern und einen Fortschritt der Krankheit zu verhindern ist regelmäßige Bewegung. Trotz ihrer Beschwerden und Schmerzen, sollten Betroffene die Gelenke nicht zu sehr schonen. Stattdessen sorgt die Bewegung des Gelenks dafür, dass dieses besser durchblutet und so mit mehr Nährstoffen versorgt wird, was den Knorpel erhält.

Am besten sind gleichmäßige und schonende Sportarten für Arthrose Patienten geeignet. Dazu gehören vor allem Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Wandern. Hierbei werden die Gelenke nicht besonders stark beansprucht, aber die Durchblutung deutlich verbessert.

Das hilft um den Knorpel durch die Erhöhte Blutzufuhr mit mehr Nährstoffen zu versorgen.

Gesunde Ernährung für die richtigen Nährstoffe

Damit das so besser durchblutete Gelenk auch tatsächlich mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden kann, muss der Körper auch mit den richtigen, knochen- und knorpelerhaltenden Nährstoffen versorgt werden. Hierfür ist eine gesunde Ernährung der beste Weg.
Die Knochen lassen sich besonders gut mit Omega-3-Fettsäuren, Silizium und Vitaminen unterstützen. Der ideale Speiseplan eines Arthrose Patienten ist daher davon geprägt, dass er viel Gemüse und wenig Fleisch und tierische Produkte enthält.

Leinöl und Walnussöl enthalten besonders viele Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen vorbeugen und damit gereizte Arthrose Gelenke schonen. Der angegriffene Knorpel lässt sich gut mit Silizium stabilisieren, der in Kieselsäure enthalten ist. Diese lässt sich in Lebensmitteln wie Hafer, Gerste, Hirse, Naturreis oder Jerusalem Artischocken finden. Das sind auch alles Lebensmittel die gut und lange sattmachen und damit das Rückgrat des Speiseplans bilden können.

Schmerzen in den Gelenken lassen sich auch mit natürlichen Schmerzmitteln lindern, die beispielsweise in Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander und Muskat enthalten sind.

Eine gesunde Ernährung hilft auch dabei, überschüssiges Gewicht zu reduzieren. Übergewicht eine der wichtigsten Ursachen, warum Menschen verfrüht an Arthrose erkranken. Das größere Gewicht stellt eine nicht zu unterschätzende Belastung für Gelenke, besonders in Hüfte und Knie dar. Hüfte und Knie sind ohnehin Gelenke, in denen besonders häufig eine Arthrose auftritt.

Wenn Sie unter Arthrose Symptomen leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Mit diesem können Sie die richtige Therapie für Sie persönlich abstimmen.

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