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traumfaenger

Anmeldedatum: 03.10.2010 Beiträge: 194
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Verfasst am: Mi Aug 17, 2011 2:43 pm Titel: Sommernachttraum! |
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SOMMERNACHTTRAUM
ist das Motto für den 3. WETTBEWERB der Schreiberlinge, Dichter und Poeten hier bei Romantik.
Erinnert Ihr Euch noch an Geschichten, Sagen und Märchen in der Kindheit?
Sie erzählten von Prinzessinen, Prinzen, Königen, Helden und Verlierer, Hexen, Kobolde, Elfen und allerlei wundersamen Geschehnissen. Es war eine bunte Welt voller Fantasie... auch ohne Fernseher und Internet.
Mein Vorschlag: Schreibt auf, was Euch damals besonders bewegte, woran Ihr Euch heute noch gern erinnernt. Welche Geschichten, Sagen und Märchen haben Euch im Leben begleitet - welche erzählt Ihr heute Euren Enkeln und Nachkommen?
Erzählt bzw. schreibt Eure Versionen hier auf - und lasst so schöne Erinnerungen wieder aufleben...
Ob Gedichte, Kurzgeschichten oder Märchen aus Euren Federn -
ich richte im Forum wieder einen entsprechenden Blog ein. Mal sehen, wieviele sich diesmal daran beteiligen.
Einsendeschluß: 25.09.11 20.00 Uhr
Viel Spaß beim Lesen und natürlich beim Schreiben!
Hier bitte Euren Beitrag posten!
lg tf
Zuletzt bearbeitet von traumfaenger am Mi Aug 17, 2011 3:22 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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traumfaenger

Anmeldedatum: 03.10.2010 Beiträge: 194
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Verfasst am: Mi Aug 17, 2011 3:06 pm Titel: wie der igel zu seinen stacheln kam...? |
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als meine töchter noch kinder waren...
sahen wir im wald beim pilze suchen eine igelfamilie, die eilig durch das laub tippelte.
meine mädels, damals 4 und 6 jahre alt, waren begeistert und versuchten, ihnen zu folgen. ein igel blieb etwas zurück, verzaubert betrachteten beide das tier intensiv, trotz mahnung versuchten sie es zu streicheln. doch..., es war nicht ganz ungefährlich, stellten beide schnell fest. „du papa, wie kommen die igel eigentlich zu ihren stacheln?" fragte meine kleinste und schaute mich neugierig an. da erzählte ich ihnen die geschichte vom
igel und der heckenrose
vor langer zeit lebten die igel tief verborgen im wald und mussten sich stets versteckt halten, um nicht von ihren feinden gejagd und gefressen zu werden. denn die igel waren nackt! völlig nackt, nicht ein stachel war auf ihren körper zu entdecken.
eines tages verabschiedete sich vater igel von seiner familie: „so, ich muss los, uns was zu essen besorgen. ihr bleibt alle hier in der höhle und wartet, bis ich wieder da bin. und denkt daran, der böse fuchs ist wieder in der nähe und sucht uns, um uns aufzufressen." vater igel zog eine grimasse - erschrocken sahen ihn die kinder an. „so böse ist er, also gehorcht!" mahnte er noch einmal eindringlich. damit entschwand er im wald und ließ seine familie zurück. vorsichtig schnüffelte vater igel den weg ab, ständig um sich schauend flitzte er zwischen den bäumen entlang. plötzlich blieb er angewurzelt stehen. ein roter schatten eilte durch die büsche. „der fuchs!" so schnell ihn seine krummen beinchen trugen, rannte er immer weiter. er hörte hinter sich das knurren des fuchses. schon glaubte er, sein letztes stündchen habe geschlagen, da sah er eine dichte hecke vor sich. eine winzige öffnung entdeckte er, blitzschnell drängte er sich da hinein. „das war knapp," keuchte vater igel und sah sich um. er war tatsächlich in sicherheit. dann hörte er noch, wie ein mächtiges gewitter einsetzte. erschöpft schloss er die augen und schlief ein.
es wurde dunkel, als er endlich wieder erwachte. "wo bin ich hier?" es dauerte einen moment, bis er sich wieder erinnerte. „ach ja, der fuchs!"
„he du da, vater igel", hörte er plötzlich eine feine, kaum vernehmbare stimme über sich.
erstaunt sah er sich um. „wer spricht da?"
„ich bin es, die heckenrose. hab keine furcht mehr, der fuchs ist über alle berge. er kommt heute nicht mehr zurück." „dann danke für deine hilfe, röslein. ohne dich wäre es mir schlecht ergangen." vater igel rieb sich die äuglein. „was ist das denn hier?" er bemerkte die veränderungen auf seinem körper erst jetzt. „was ist mit mir geschehen?"
die rose lachte leise. „ich habe dir ein geschenk gemacht, lieber igel. ab sofort mußt du keine angst mehr vor dem fuchs haben. wenn er böse zu dir ist - du hast von meinen dornen ein kleid bekommen. das wird dich und deine nachkommen in zukunft beschützen!"
die freude der igelfamilie war riesig, als vater igel endlich gesund und munter wieder im igelbau ankam. und noch größer war die freude über das geschenk der heckenrose.
seit dieser zeit tragen die igel ihre stacheln…
meine kinder erzählen heute diese geschichte ihren kindern... und die igel freuen sich noch immer über dieses großzügige geschenk der kleinen heckenrose.
by tf
Zuletzt bearbeitet von traumfaenger am Fr Aug 19, 2011 3:18 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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MrMiller

Anmeldedatum: 31.01.2010 Beiträge: 530 Wohnort: Lennestadt / Sauerland / NRW
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Verfasst am: Do Aug 18, 2011 6:37 am Titel: |
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Der Verlierer, der zum Nichtverlierer wurde - Und wie es dazu kam
Leben wäre eine schöne Alternative, dachte sich der Verlierer. Doch immer wieder macht der Verlustteufel einen Strich durch seine Rechnung. Kaum hat er mal einen Gedanken, den auszuführen er sich gut vorstellen könnte, und auf dessen Ausführung er sich freute, schon kam der Verlustteufel um die Ecke, und schwups! Der Gedanke war nur noch für die Tonne und Frust bereicherte bloß sein Leben. Und der Verlustteufel rieb sich vor Vergnügen, es wieder mal geschafft zu haben, die Hände.
Eines Tages nun, wieder sinnend, was er so seinem Leben Gutes abgewinnen könnte, kam ihm eine Idee. Warum nicht einfach dem Verlustteufel einen Strich durch seine Rechnung machen? Gesagt getan, doch wie anfangen? Das bereitete ihm mehrere schlaflose Nächte. Doch letztlich kam ihm die rettende Idee. Warum nicht sich etwas völlig Unvorstellbares vorstellen. Da würde er wohl sicher ganz besonders drauf reinfallen und schnell bei Fuß sein, um ja den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, diesen Wunsch ebenfalls zu durchkreizen. Also wünschte er sich ganz sehnsüchtig (Er konnte wirklich gut spielen!!) eine ganz tolle Villa in einer wunderschönen Lage, auf einer eigenen einsamen Insel. Er stellte sich diese auch mit solch prachtvollen Farben vor, dass ihm bei dem Wunsch wirklich der Gedanke kam, das wäre eine Bereicherung seines Lebens. Und wirklich, da kam er schon, der Verlustteufel. Hatte einen riesigen Rotstift dabei, den er kaum tragen konnte, denn er wollte nun alles perfekt und eindrucksvoll machen. Und was meint ihr, wie der blöd schaute, als der Verlierer lauthals zu lachen anfing. "Hä, was ist mit Dir los, Verlierer?" "Nun, mein lieber Verlustteufel, Du ständiger Begleiter meiner Wünsche. Nun hast Du es aber arg übertrieben, nicht wahr?" "Was meinst Du? Ich werde Dir Deinen sehnlichsten Wunsch so radikal streichen, dass Du niemals wieder einen Wunsch hast und immer unglücklicher wirst." "Ja, das denke ich mir. Doch ich würde es an Deiner Stelle nicht tun." "Warum nicht. Die Insel und die Villa, das ist doch Dein sehnlichster Wunsch." "Wenn Du es meinst, dann lege los." Der Verlierer schmunzelte. Der Verlustteufel war verwirrt. Aber mit einer theatralischen Geste "vernichtete" er den vermeintlichen Wunsch. Da fing der Verlierer nun noch lauter an zu lachen. "Was ist denn nun? Dein sehnlichster Wunsch ist nun vernichtet. Du musst jetzt sehr unglücklich darüber sein." "Da hättest Du vielleicht Recht, wenn das mit der Villa und der Insel wirklich mein sehnlichster Wunsch gewesen wäre. Aber Du musstest das ja annehmen. Du bist so einfach gestrickt. Darum habe ich Dir eine Falle gestellt." "Hä? Das musst Du mir erklären." "Nu, ich habe mir gewünscht, dass Du bei jedem meiner Wünsche immer damit Erfolg haben wirst, sie zu vernichten. Nun, das ist mein sehnlichster Wunsch. Leider hast Du den vernichtet. Schade um Dich." Und auf der Stelle löste sich der Verlustteufel in Wohlgefallen auf und der Verlierer, der jetzt keiner mehr war, weil er alles und besonders sein Leben gewonnen hatte, lebte nun, ohne Villa und eigener Insel fortan glücklich und zufrieden. Und den einen oder anderen Wunsch konnte er sich ebenfalls erfüllen.  |
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Gast

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Verfasst am: Do Aug 18, 2011 5:42 pm Titel: |
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@ Traumfänger, Dein Märchen lässt sich wunderbar mit Figuren nachspielen, da ich nicht viele Utensilien dafür brauche. Wenn die Herbstzeit kommt ist wieder „Igelzeit“ und ich werde die Geschichte mal mit in mein Repertoire einplanen und vorspielen. Danke
@ Mr. Miller, eine interessante Geschichte, die kleinen Freuden machen das Leben schön und ich finde, wenn nicht alles selbstverständlich ist, kann man sich über den einen oder anderen Wunsch, den man sich erfüllen kann so richtig freuen...ist doch viel schöner,... |
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lesoleil
Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 1146
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Verfasst am: Do Aug 18, 2011 8:43 pm Titel: |
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Sie sind wieder da,…die Zigeuner!
Zum ersten Mal nahm ich sie wahr in einer belebten Gasse ganz in der Nähe von unserem Wohnhaus und dort durfte ich nicht hin, was mir sehr schwer fiel.
Im nächsten Jahr war alles ganz anders,…
…und meinen Schulweg ging ich voller Freude zum Leidwesen meiner Mutter,
da sie nicht wusste, was in mir vorging und sich vermutlich fragte: Was ist nur mit R. los?
Zwei bis drei mal im Jahr machten sie für ein paar Wochen Rast in unserem Ort.
Zurückgezogen, in einer Einmündung einer fast zugewachsenen Gasse am Schulweg, stellten sie Ihren Wohnwagen ( eine Art Bauwagen ) ab und bauten dort Ihre Zelte auf,….
Fasziniert von diesem Tun beobachtete ich sie aus einer relativ noch weiten Entfernung.
O, was für schönes schwarzes Haar, was für eine braune Hautfarbe, nein teilweise fast schwarz war sie und diese dunklen großen Augen und all diese Kinder in einem mir vollkommen unbekanntem Spiel.
Freudestrahlend berichtete ich Daheim und ich sah förmlich die Angst in Mutter´s Gesicht und sie meinte, ich solle mich bitte ein wenig fern halten von diesen Leuten.
Na klar, war ja auch nicht anders zu erwarten,….Sie hatte Angst um mich und wo ich vielleicht eines guten Tages mit Heim kommen würde, da ich viele Leute mit nach Hause schleppte.
Oder vielleicht auch Angst vor Einbruch?
Mehrere Tage immer wieder beobachtete ich und näherte mich ganz vorsichtig dem Geschehen, was sie so alles machten. Scheinbar gefiel ihnen das kleine dunkelblonde Mädchen mit den schönen Locken und winkten mich bis zu ihrer Kochstelle zu kommen. Erstaunlich fragte ich mich, wie man doch mit so wenig leben kann,…und diese Freiheit machte mich sehr nachdenklich.
Wie es so üblich war, zogen sie dann von Haus zu Haus und boten ihre Ware feil.
So auch zu uns, wo ihnen ganz vorsichtig, fast ängstlich geöffnet und für ein paar Franken etwas erworben wurde und schon fiel die Türe wieder ins Schloss. Ich konnte es einfach nicht verstehn.
Hingegen bei meiner Patentante lief alles viel lockerer ab, die gleich gegenüber wohnte
und ich fröhlich um sie hüpfte. Dort wurde sich unterhalten, zusammen ein Kaffee getrunken, die Zigeunerin fuhr mit ihrer braunen, faltigen Hand über meinen Lockenkopf und sie bekamen Eier, geräuchertes Speck und einige andere notwendige Dinge, fast ein reines Tauschgeschäft mit Vorteil für die Zigeunerin.
Jeden einzelnen Folgetag blieb ich einige Minuten stehn, nur einmal war es fast eine halbe Stunde, als ein Jüngling auf seiner Gitarre spielte und ich ganz still versunken zu hörte.
Ein Stück des Weges begeleiteten mich die Gitarrenklänge,…wunderschön dachte ich, aber jetzt ab nach Hause.
O was war ich erfreut am nächsten Tag,… ein Stück Begleitung auf dem Heimweg,…aber dann,…wie schade und es machte mich ganz traurig,…seine Sprache konnte ich nicht verstehn,…
Er nahm mich in den Arm, machte kehr und winkte mir noch ein letztes Mal zu,… bevor ich mich ohne umzudrehn auf dem weiteren Heimweg machte,…und am nächsten Tag waren sie weg.
Fazit: Für mich sind es wunderschöne Erinnerungen und der Wunsch ist geblieben für ein paar Wochen diese vollkommene Freiheit zu erleben.
© R. K. lesoleil 18. 08 . 2011
_________________ Erwarte nicht´s, und jeder Tag bringt eine neue Überraschung! |
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Frosch656

Anmeldedatum: 12.04.2010 Beiträge: 204
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Flollop

Anmeldedatum: 27.04.2010 Beiträge: 986 Wohnort: An der Lahn
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Verfasst am: Sa Aug 27, 2011 8:37 pm Titel: |
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| lesoleil hat Folgendes geschrieben: |
Sie sind wieder da,…die Zigeuner!
... |
ob Du es glaubst, oder nicht...
so ein ähnliches Erlebnis hatte ich auch in meiner Kindheit. _________________ Flollop (STEHT) für: FREIHEIT FÜR MÄNNER-BEINE |
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traumfaenger

Anmeldedatum: 03.10.2010 Beiträge: 194
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Verfasst am: Mi Aug 31, 2011 10:39 am Titel: |
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weshalb sollte das niemand glauben, lächel?
kleine erinnerung an unsere schreiber... lg tf |
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lesoleil
Anmeldedatum: 11.03.2008 Beiträge: 1146
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Verfasst am: Mo Sep 05, 2011 6:38 am Titel: |
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Damals waren sie wohl überall zu finden Flollop,...
Wo bleiben nur die anderen Schreiber? _________________ Erwarte nicht´s, und jeder Tag bringt eine neue Überraschung! |
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Gast

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Verfasst am: Di Okt 11, 2011 7:40 pm Titel: |
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Hallo Traumfaenger,
im Rahmen „Die Natur im Herbst“ hatte und habe ich noch... mit „meinen Kindern“ wunderschöne Herbsttage mit Liedern, Musikstücken, Gedichten, Basteleien u n d …..Deiner Geschichte vom Igel und wie er zu seinem Stachelkleid kam
Die Kinder mögen diese Geschichte sehr gerne und ich werde sie wohl noch einige Male erzählen..sooft sie danach verlangen (meistens, bis sie abgespeichert ist und die Kinder sie selbst erzählen können
Sie lieben es, wenn die Geschichten nicht nur vorgelesen, sondern mit den Figuren der Handlung erzählt und gespielt werden, so wie ein Theaterstück.
Da Igel so possierliche 'Tierchen sind, wird so eine Geschichte natürlich besonders gern gehört.
So hast Du uns mit Deiner Geschichte eine große Freude gemacht.
Danke
Liebe Grüße
roseberlin |
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Gast

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Verfasst am: Di Okt 11, 2011 8:45 pm Titel: |
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igel........sommernachtstraum............ob sommer oder winter ist och heutzutage sowieso egal........
als anno 10 zu end das jahr,
als da der kallte winter war,
die mutti saß im singular,
da rief herr zett herrn ka etcetera,
zum allerwärmsten schirmvergnügen:
kommt, laßt uns jetzt mal kräftig lügen!
herr eff, der warnt noch, und er spricht:
nein, männer, nein, so geht das nicht!
vertauscht nicht nasen, hals und ohren,
da geht die ident ja verloren,
wie kommer denn bei mutti an?,
wenn schöner ist der weihnachtsmann!
herr pe, der weiß es sehr genau,
drum ist ihm schon im magen flau.
er kennt die sppielchen, den radau,
den später macht ne gute frau.
jedoch - zu lange währt der streit,
schon steht der fotograf bereit.
er zwingt die vier aufs canapee,
daß mutti sie am bildschirm seh...
herr eff, herr ka, herr pe und zett,
die gehn hernach ganz froh zu bett.
doch - siehe da, man glaubt es kaum,
ein jeder hat so seinen traum...
des fotomannes list und tücke
vertauscht derweil die besten stücke.
nicht einer kennt den andern wieder,
inzwischen kommt das christkind nieder...
am bildschirm später, dideldei,
beginnt die große fragerei:
du lieber gott, wer ist das bloß?
ich bin doch nicht der trauerkloß?
herr ka meint, nie zuvor
hatt ich ein solches eselsohr!
herr eff entdeckt pes großen zeh,
herrn zett die nas im schuh tut weh...
herrr p nimmt seinen kopf in`arm,
dem hals entquillt ein dicker darm...
enttäuscht von dem verkorksten wunder
holt jeder sich allein was runter,
vom lichterbaum, der immer bunter
und irgendwie verbrennt der zunder...
die mutti vor dem schirm erschrickt:
ach, hätt ich mir een selbst gestrickt!
verachtung macht sich breit im kopf,
und sie flicht ihren weihnachtszopf.
derweil ihr bildschirm langsam dunkelt,
um mitternacht ihr bäumchen funkelt.
da schellt es, und die tür geht auf,
die nacht nimmt heilig ihren lauf.
und die moral von der geschicht?
klaut keine fremden teile nicht,
verlaßt euch nicht auf digital,
verbrennen tut ihr im plural!
jaja...........damals war sommer! |
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